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Bürgerstiftung unterstützt Inklusion

Garbsen Bürgerstiftung unterstützt Inklusion

Die Bürgerstiftung möchte künftig auch die Inklusionsarbeit an Schulen unterstützen. Daher hat der Vorstand Arbeits- und Unterrichtsmaterial sowie Spiele im Wert von mehr als 900 Euro an drei Schulen übergeben. Die Spende nahm IGS-Schulleiter Andreas Hadaschik zum Anlass, die niedersächsische Schulpolitik zu kritisieren.

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Trotz kritischer Töne: Schulleiter und Förderschullehrer freuen sich über das von der Bürgerstiftung Garbsen gespendete Material für die Inklusionsarbeit.

Quelle: Lütjens

Berenbostel. "Wir wollen mit unseren Möglichkeiten den Schulen bei ihren Bemühungen helfen, die Arbeit besonders bei Kindern mit Unterstützungsbedarf zu fördern, damit Inklusion letztlich Selbstverständlichkeit wird, sagte Wolfgang Galler, Vorsitzender des Stiftungsrates, am Donnerstag. Alle Schüler hätten das gleiche Recht auf Bildung. Die Bürgerstiftung wolle zudem darauf aufmerksam machen, welche enorme Aufgabe Schulen zu erledigen haben für eine erfolgreiche Inklusion.

Zu diesem Thema fand IGS-Schulleiter Andreas Hadaschik kritische Worte. "Es ist schon erstaunlich, dass Private für das aufkommen müssen, was eigentlich Staat und Politik leisten sollten." Die IGS hat 48 Inklusionskinder und eine Sprachlernklasse. Für diese gäbe es aber viel zu wenig Förderschullehrer und Lehrerstunden. Das Budget von 36.200 Lehrerstunden war 2015 wegen der Flüchtlingskinder um 20.000 Stunden aufgestockt worden. Diese will das Ministerium nun wieder streichen. "Dann werden wir keine Sprachlernklasse mehr anbieten können", sagte Hadaschik.

Unterstützung fand er bei Schulleiter Stefan Zimmer und Förderschullehrerin Anna Noack von der Nikolaus-Kopernikus-Schule. Dort haben 38 von 250 Schülern Integrationsbedarf. "Man sollte Möglichkeiten bündeln. Viele Kollegen sind erschöpft, weil sie zu mehreren Schulen pendeln", sagte Noack. An Grundschulen gibt es für die Inklusion einen pauschalen Ansatz.

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