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Mittelstand ehrt Waldemar Wachtel

Garbsen Mittelstand ehrt Waldemar Wachtel

Die CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT) hat Waldemar Wachtel, den Vorsitzenden des Naturschutzbundes Garbsen (Nabu), mit dem Mutter-Courage-Preis ausgezeichnet. Sein Erfahrungsschatz und die Liebe zur Natur mache ihn zu einem unverzichtbaren Berater, lobte MIT-Vorsitzender Peter Hahne.

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Am Freitag haben CDU-Stadtverbandsvorsitzender Björn Giesler (links) und Peter Hahne, Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung (MIT) Stadtverband Garbsen (rechts), Nabu-Vorstand Waldemar Wachtel mit dem Mutter-Courage-Preis geehrt.

Quelle: Benjamin Behrens

Osterwald. "Es ist mir persönlich eine besondere Freude, Ihnen heute den diesjährigen Preisträger Herrn Waldemar Wachtel vorzustellen", sagte Hahne. Es folgt ein Rückblick auf Stationen in der Laufbahn des Umweltschützers. Im Jahr 2000 übernahm Wachtel den Vorsitz im Garbsener Stadtverband des Nabu.

Zudem ist Wachtel Vorsitzender der 15 Stadtverbände der Region Hannover und Delegierter in der Bundesvertreterversammlung des Nabu. "In dieser Eigenschaft ist er ein unermüdlicher Kämpfer und ein zäher Fürsprecher für die Belange des Umweltschutzes und ein Initiator für eine große Anzahl an Maßnahmen, die dem Schutz und Pflege der Natur dienen", sagte Hahne in der Laudatio.

Zu der Preisverleihung waren am Freitagabend rund 120 Gäste zum Grünkohlessen ins Hotel Körber in Osterwald gekommen. Der Mutter-Courage-Preis wurde zum 35. Mal vergeben und würdigt Personen, Verbände, Vereine oder Organisationen, die vorbildlich für das Gemeinwohl eintreten.

"Ich möchte mich vor allen Dingen ganz herzlich bedanken für diese Auszeichnung", sagt Wachtel. Die Auszeichnung sei eine besondere Ehre, nicht nur für ihn selbst, sondern auch für die vielen Mitglieder im Nabu, die sich ehrenamtlich Tag für Tag für engagieren. "Sie sind im Sozialwesen kaum wegzudenken", sagte der Altgarbsener.

Wachtel wurde im Mai 1942 in Posen geboren, durch den Krieg wurde die Familie vertrieben. Der Vater, ein Polizeioffizier, war im Krieg vom russischen Militär gefangen gehalten worden und wurde später für tot erklärt. 1950 siedelte die Familie nach Hannover über, von dort ging es auf einen Bauernhof in Helstorf. "Vielleicht kommt daher die Liebe zur Natur und Tieren", sagte Hahne.

Wachtels Berufsweg lag nicht in der Landwirtschaft. Nach Ausbildung zum Kfz-Techniker und Weiterbildung zum technischen Kaufmann wurde er Leiter des Ein- und Verkaufs im Materialwesen eines Autohändlers. Das reichte Wachtel nicht, der berufsbegleitend ein Betriebswirtschaftsstudium abschloss. Garbsen ist seit 1980 der Lebensmittelpunkt.

Letzte Berufsstation war die Preussag AG. Beim Vorläufer des Touristikkonzerns TUI war er bis zum Ruhestand Einkaufsleiter. Als Ausgleich zum Beruf diente Sport, vor allem Fußball. Die eigentliche Leidenschaft war allerdings der Naturschutz. "Sein Erfahrungsschatz und die Liebe zur Natur machen ihn zu einem unverzichtbaren Berater", sagte Hahne.

Zur Preisverleihung war als Ehrengast Bernd Althusmann gekommen. Der Landesvorsitzende der CDU Niedersachsen nutzte die Gelegenheit, um sein Programm für die Landtagswahl 2018 vorzustellen.

Von Benjamin Behrens

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