Die CDU hat das Kommunalwahljahr mit Spitzen gegen den Bürgermeister eröffnet. „Ich habe mich gewundert, dass Heuer noch einmal antreten will. Ich frage mich aber, ob die SPD ihn überhaupt noch einmal aufs Schild heben wird“, sagte der Stadtverbandsvorsitzende Heinrich Dannenbrink beim Neujahrsempfang im Förderungs- und Bildungszentrum der Handwerkskammer.
Dieses Jahr steht die Bürgermeisterwahl zwar noch nicht wieder an, die Landtagsabgeordnete Editha Lorberg sagte trotzdem, ein zweiter Versuch von Alexander Heuer müsse nicht schlecht für die CDU sein: „Manche Gegner muss man sich auch erhalten.“
Dannenbrink betonte, dass die CDU-Ratsfraktion ihre engere Zusammenarbeit mit FDP und Grünen fortsetzen will. „Wir sind dazu bereit, wenn die Arithmetik es hergibt.“ Die jüngste Steuererhöhung, bei der die Allianz den Vorschlag der Verwaltung etwas gekappt hatte, rechtfertigte Dannenbrink mit den Belastungen der Stadt wie dem Ausbau der Kinderbetreuung.
Die niedersächsische Wissenschaftsministerin Johanna Wanka bezeichnete die Pläne als sinnvoll, die Maschinenbauinstitute der hannoverschen Leibniz-Universität in Garbsen zu konzentrieren. Neuigkeiten zur Finanzierung hatte sie nicht dabei, weil das Investorenmodell erst in einigen Wochen fertig geprüft sein wird. „Es sieht sehr gut aus“, sagte sie aber.
Sven Sokoll
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