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CDU will den Badepark-Verein nicht behindern

Berenbostel CDU will den Badepark-Verein nicht behindern

Der Streit um den Badepark ist erneut entbrannt: „Wir stehen bei den Bürgern im Wort“, sagt der stellvertretende Vorsitzende der CDU Garbsen, Björn Giesler. Er meint damit, dass der Arbeit des frisch gegründeten Fördervereins zum Erhalt des Badeparks nicht vorzeitig die Grundlagen entzogen werden dürften.

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Der Badepark liegt wie im Winterschlaf. Doch hinter den Kulissen steigen die Temperaturen an.

Quelle: Bernd Riedel

Berenbostel. Björn Giesler nimmt Bezug auf einen Ratsantrag der Fraktion der Unabhängigen, die den zügigen Abriss des gesamten Badeparks fordern.

Ungeklärt ist nach wie vor die Frage, ob das Freibad unter bestimmten Umständen erhalten werden kann. „Wir verstehen den Antrag der Unabhängigen, da der alte Bürgermeister die Bäderfrage mehrmals verschleppt hatte“, sagt Giesler. Die Vorzeichen seien nun andere: „Falls sich jemand findet, der den Badepark übernimmt und betreibt, dürfen wir nicht vorschnell die Substanz zerstören.“ Mit Rücksicht auf die Gründung des Freundeskreises Badepark dürfe man „dem Engagement der Bürger keinen Riegel vorschieben“. Dies bedeute „keine Abkehr der CDU vom Zentralbad, da der Haushalt der Stadt keine ernsthaften Alternativen zulässt“, sagt Giesler. Falls ein Dritter ein Konzept vorlege, um das Bad „auf eigene Rechnung“ zu betreiben, „werden wir das selbstverständlich prüfen“.

In Goltern werde das Freibad durch den TSV Kirchdorf ohne Zuschüsse der Stadt betrieben, in Walsrode-Kirchboitzen hätten die Bürger eigenes Geld für die Gründung einer Genossenschaft in die Hand genommen, um die Dorfgaststätte zu retten.

Den SPD-Vorschlag einer Bürgerbefragung lehnt die CDU weiterhin ab. „Wir waren uns bisher parteiübergreifend einig, dass eine Befragung nur im Zusammenhang mit größeren Wahlen durchzuführen wäre“, sagt Heinrich Dannenbrink, Vorsitzender der CDU/FDP-Gruppe im Rat der Stadt.

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