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DRK bangt um Kleiderkammer

Garbsen DRK bangt um Kleiderkammer

Das DRK Garbsen fürchtet um seine Altkleidersammlung. Sollte, wie es geplant ist, künftig Abfallentsorger aha die Bewirtschaftung der Containerstellplätze übernehmen, muss das DRK bei der Region Hannover eine Erlaubnis beantragen. Ausgang: ungewiss.

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Quelle: Bernd Riedel

Garbsen. DRK-Vorsitzender Rolf Posor ist verunsichert: „Mit uns hat noch niemand über diese Thematik gesprochen“, sagt er. Das Rote Kreuz sammelt in Containern Altkleider, um sie über die Kleiderkammer an Bedürftige weiterzugeben. „Ginge das verloren, käme es einer sozialen Katastrophe gleich“, sagt Posor. Im vergangenen Jahr ist am Planetenring 1200-mal Kleidung ausgegeben worden. „Ganze Familien sind davon abhängig“, sagt Posor.

Der Rat der Stadt hat im März einstimmig beschlossen, die Bewirtschaftung der Wertstoffinseln in eine Hand zu geben und damit auch die Zahl der Containerstellplätze zu verringern und den Wildwuchs privater Anbieter zu bekämpfen. Die Stadt und aha verhandeln derzeit darüber, Details werden noch nicht öffentlich gemacht. Sollte aha die Bewirtschaftung übernehmen, müsste das DRK die Aufstellung von Altkleidercontainern bei der Region Hannover beantragen. „Auch eine karitative Sammlung stellt eine gewerbliche Sammlung dar“, sagt aha-Sprecherin Helene Herich, sie müsse daher beantragt werden. Das beziehe sich nur auf die Wertstoffinseln, bei anderen öffentlichen Flächen entscheide die Kommune. Solange der Vertrag nicht ausgehandelt sei, sagt Stadtsprecher Ben Irvin, werde niemand das DRK daran hindern, wie bisher Altkleider zu sammeln.

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Kurt Rotermund (von links), Wilhelm Poppe, Benedetto Padula und Manfred Becke nehmen die neuen Altkleidercontainer in Betrieb.

Viele Menschen spenden gebrauchte Kleidungsstücke in der Hoffnung, Bedürftigen etwas Gutes zu tun. Wer seine Textilien künftig in einen der neu aufgestellten Altkleidercontainer in Hagen einwirft, hilft gleichzeitig auch Schulkindern.

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Von Redakteur Bernd Riedel

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