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IGS-Wetterballon: Video ist online

Garbsen IGS-Wetterballon: Video ist online

Ein Videoclip mit spektakulären Bildern vom Flug eines Wetterballons, den zwei IGS-Schüler im Dezember gestartet hatten, ist jetzt auf Youtube zu sehen. Demian Struve und Hannes Takenberg sind die Initiatoren des Projekts und haben mit ihrem naturwissenschaftlichen Experiment auf der IGS Neuland betreten.

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Die Videokamera des IGS-Wetterballons hat beim Stratosphärenflug beeindruckende Aufnahmen gemacht.

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen-Mitte. Es ging einiges schief bei dem Experiment, so wurde die Radiosonde schon beim Start abgerissen und die Speicherkarte des Datenloggers in der angehängten Styroporbox wurde dabei aus dem Gerät geschubst. So konnten Wetterdaten nicht gespeichert werden. Das Experiment wird dennoch als erfolgreich gewertet. Entschädigt wurden die beiden Abiturienten auch mit den beeindruckenden Videoaufnahmen. So ist in einer Höhe von etwa 30 Kilometern die Krümmung des Erdballs zu sehen.

Von der Idee über die Beschaffung des Equipments bis zur Einholung von Expertenrat beim Institut für Meteorologie und Klimatologie haben die beiden alles selbstständig bewältigt – ganz zu schweigen von den kleinen bürokratischen und technischen Hindernissen, die im Laufe der Verwirklichung überwunden werden mussten. So haben Takenberg und Struve mit ihrem naturwissenschaftlichen Experiment Neuland betreten – vielleicht mit Nachahmungseffekt. Deshalb wollen sie das Equipment auch nicht für sich behalten. „Wir haben Sponsorengeld dafür eingeworben, also können wir es nicht für private Zwecke missbrauchen“, sagt Struve. Vielleicht werden nachfolgende Schüler dazu angeregt, einen neuen Versuch zu starten. Ihre Erfahrungen legen Struve und Takenberg in einer Dokumentation nieder. Damit könnte das Experiment beim nächsten Mal ganz anders ausgehen.

1400 Euro kostete das Projekt

Der Wetterballon war am 8. Dezember vom IGS-Sportplatz aus gestartet worden. In und an der angehängten Styroporbox waren Videokamera, Datenmessgerät, Radiosonde, zwei GPS-Tracker zum Auffinden und jede Menge Batterien befestigt. Bis kurz vor dem Start wurde an dem Paket noch gearbeitet.

Eine Windböe drückte Ballon und Box nach dem Start erst gegen einen Baum, dann gewann der Ballon schnell an Höhe und verschwand aus den Blicken der rund Tausend Mitschüler, die mitgefiebert hatten und spontan applaudierten. Noch am selben Tag nahmen Takenberg und Struve die Box bei Eisenhüttenstadt in Empfang. Ein Mann hatte diese aufgelesen und sich per Telefon gemeldet. Spenden von Garbsener Firmen und Unternehmen hatten die Finanzierung möglich gemacht: Rund 1400 Euro kostete das naturwissenschaftliche Experiment.

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Hannes Takenberg (links) und Demian Struve sind die Initiatoren des Wetterballonexperiments.

Quelle: Bernd Riedel
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