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Das war der Kreisschützentag am Sonntag

Garbsen Das war der Kreisschützentag am Sonntag

Sportliche Erfolge, stabile Mitgliederzahlen, frisches Personal - grundsätzlich könnte der Vorstand um Walter Sternberg, Vorsitzender des Kreissportschützenverbandes Neustadt am Rübenberge, zufrieden sein. Ein paar Wermutstropfen trüben die Bilanz, daran sind die Vereine nicht ganz unschuldig.

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Das war der Kreisschützentag 2017 in der Aula des Johannes-Kepler-Gymnasiums.

Quelle: Benjamin Behrens

Auf der Horst. Hinter dem Kreissportschützenverband Neustadt (KSSV) liegt ein ereignisreiches Jahr. Der Vorstand um den Vorsitzenden Walter Sternberg hatte den rund 250 angereisten Mitgliedern beim Kreisschützentag viele positive Entwicklungen mitzuteilen. Ein wenig wurde die erfreuliche Bilanz durch Personalsorgen getrübt. Die Teilnehmerzahlen zu vom KSSV angebotenen Lehrgängen sei teilweise so gering, dass das Kurse gestrichen wurden. 

Erfreulich für die Schützen im Verband ist hingegen, dass sich die Mitgliederzahlen innerhalb des Kreisschützenverbands stabilisiert haben. Bei den vergangenen beiden Kreisschützentagen war noch über schwindende Mitgliederzahlen geklagt worden. "Wir starten dieses Jahr mit etwa 4750 Mitgliedern", sagt Sternberg. Im Laufe des Jahres sei erfahrungsgemäß mit bis zu 300 Neueintritten zu rechnen, die 5000er-Marke scheint realistisch.

Wichtiger Punkt für den Vorstand des KSSV war, einige offene Vorstandsposten zu besetzen. Erster Kassenprüfer wurde Ingo Hahne vom SV Kolenfeld. Neuer stellvertretender Kreisvorsitzender ist Jens Stuhlemmer (SV Poggenhagen). "Ich habe vier Töchter, bin also positiv stresserfahren", sagte der 44-Jährige in seiner  Antrittsrede. Der Saal beantwortet den Scherz mit Gelächter.

Stressresistenz ist für Sternberg selbst auch ein gutes Stichwort. Seit 2004 steht der 59-Jährige an der Spitze des Kreisschützenverbandes, seit 2013 war er zusätzlich mit den Aufgaben des Schatzmeisters betraut. In den letzten Jahren hatte Sternberg auf Entlastung gehofft - vergeblich. Gerd Büsing vom SV Bordenau übernimmt den Posten. Auch das Amt des Kreisbogenreferenten wurde gewählt, Bernd Scharkowsky, erster Vorsitzender des BSC Wunstorf, ist es geworden. Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt - ohne Gegenkandidaten. Der KSSV sucht für das laufende Jahr dringend einen Kreispressereferenten.

Kreisschießsportleiter Heinrich Tatje kritisierte die aus seiner Sicht geringe Teilnehmerzahl. "Es könnten weitaus mehr sein", sagt Tatje. Sehr erfreulich ist hingegen die hohe Zahl der Schützen, die 2016 an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen haben. Zehn Mitglieder des KSSV traten an. Paul Titscher (BSC Garbsen) wurde Deutscher Meister mit dem Compound-Bogen im Freien. Die Bogen-Mannschaft des BSC wurden ebenfalls Deutscher Meister. Tatje nutze die Gelegenheit, um die Vereine auf das ausbaufähige Interesse an Sportleiterlehrgängen hinzuweisen. "Wenn das so weitergeht, werden die Vereine bald Probleme bekommen." 

Geht den Schützen der Region etwa die Luft aus? Sternberg ist trotz aller berechtigten Kritik positiv gestimmt. Nachwuchsschwund, schwindende Mitgliederzahlen, knapper werdende Vereinskassen - keine neuen Probleme für den Schießsport. Das Interesse an Schützen- und Erntefesten ist durch das ganze Jahr hoch, auch von Seiten der Besucher. "Leider ist es so, dass die GEMA-Kosten ziemlich hoch sind, nicht alle Vereine können sich ein Fest leisten." Die frisch verstärke Vorstand hat also ein paar Aufgaben vor sich.

Unterende hat die besten Schützen

Beim Kreisschützentag 2015 stellten Osterwald Unterende die besten Schützen des Verbands. Im Folgejahr waren dann andere Vereine an der Reihe, die Majestäten in ihren Reihen zu haben. 2017 konnten die Osterwalder wieder aufholen. Hans-Joachim Spintge ist der Kreiskönig 2017. Auf Platz zwei schaffte es Hans-Joachim Jorke (SV Berenbostel), dahinter liegt Horst Grieser (SV Havelse). Auch das Grüne Band des Kreissportschützenverbandes (KSSV) sicherte sich zum wiederholten Mal der SV Osterwald Unterende. Damenkönigin wurde Tanja Heine (Schießsportgruppe Oststadt Wunstorf), die Jugendkönigswürde ging an Jaqueline Rösemeier vom SV Berenbostel. Die Verdienstnadel des Landessportbund in Bronze bekamen Stefan Henke vom SV Berenbostel und Sven Przyklenk vom SV Mardorf. Beide sind ebenfalls im Vorstand des KSSV aktiv.

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Von Benjamin Behrens

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