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Die Dörfer: Wie verbessern Sie die Nahversorgung?

Der Kandidaten-Check Die Dörfer: Wie verbessern Sie die Nahversorgung?

Welche Positionen beziehen die Parteien und Wählergruppen in Garbsen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Leine-Zeitung fragt nach. "Was werden Sie tun, 
um die Nahversorgung in den Dörfern zu verbessern?"

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Wenn das Lebensmittelgeschäft um die Ecke schließt, wird das Einkaufen für viele Bürger zur Herausforderung.

Quelle: Uwe Zucchi

Björn Giesler, CDU: "Die Stadt selbst kann beispielsweise keine Arztpraxis betreiben, aber wir können die richtigen Rahmenbedingungen setzen. Dabei darf nicht abgewartet werden – Verwaltung und Politik müssen das Thema gemeinsam aktiv angehen und auch auf mögliche Anbieter zugehen. Die CDU wird sich weiterhin engagiert für eine umfangreiche Daseinsvorsorge vor Ort einsetzen – so wie gerade beim Geldautomaten in Schloß Ricklingen unter Beweis gestellt."

Rüdiger Kauroff, SPD: "Die Probleme sind uns sehr bewusst! Wir haben es erreicht, Nahversorger in nahezu allen Stadtteilen zur Ansiedlung zu bewegen. Wir können vor Ort nur helfen, wenn es zum Beispiel um bauliche Veränderungen geht, können diese vorantreiben, damit es Nahversorgern möglich ist, ihre Angebote in den Dörfern anzubieten. Zum Thema Ärzte und Apotheken werden wir die Initiative ergreifen und unsere Landes- und Bundespolitiker auffordern, Anreizsysteme zu schaffen."

Hans-Jörg Jacobsen, FDP: "Insbesondere der ärztliche Notdienst gehört zur staatlichen Daseinsfürsorge. Der muss daher so organisiert sein, dass die Ärzte kurze Wege haben, um Notfallpatienten schnell versorgen zu können. Da man Banken oder Apotheken und auch Lebensmittelhändler nicht zur Ansiedlung oder Beibehaltung von Filialen zwingen kann, sollte man sie mit günstigen Konditionen "anlocken"."

Diana Köhler-Lübbecke, Bündnis 90/Die Grünen: "Einzelhandel und ein Grundangebot an Infrastruktur gehören in jeden Stadtteil, um Alltagsgeschäfte erledigen zu können. Es ist darauf hinzuarbeiten, dass Supermärkte einen günstigen Lieferservice oder die Möglichkeit, an der Kasse Geld abzuheben, anbieten. Zudem sollte der Nahverkehr innerhalb der Stadt Garbsen (zum Beispiel Ringlinie durch die Stadtteile) ausgebaut werden, um die Erreichbarkeit von Ärzten, Banken etc. zu verbessern."

Günther Petrak, Die Unabhängigen: "Die erfolgreiche Politik der letzten Jahre wollen wir fortsetzen und immer wieder erneut mit Geschäftsleuten und Konzernen sprechen, damit sich die Schließungen von Geschäften und Filialen in Garbsen nicht zum Nachteil der Bewohner fortsetzen. Kaufkraft nach Garbsen bringen und über Baugebiete die Infrastruktur stärken. Die Erfolge sind Postfilialen, die erhalten geblieben sind, und Neuansiedlungen von Nahversorgern."

Manfred Kammler, AfD: "Die Stadtteile nördlich und westlich des Stadtgebietes, also Meyenfeld, Horst, Schloß Ricklingen, Frielingen, Osterwald Ober- und Unterende sowie Heitlingen, dürfen nicht abgehängt werden. Bestehende Unternehmen und Einrichtungen, die der Nahversorgung dienen, müssen gesichert und erhalten werden (zum Beispiel Bankautomaten)."

Von der Redaktion

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