Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Pannenfrei bis nach Wrzesnia

Garbsen/Wreschen Pannenfrei bis nach Wrzesnia

Sport, Gespräche, keine Panne und zum Schluss eben Mal ein Zehn-Kilometer-Lauf: Radsportler des SC Polonia Hannover haben ihr Ziel erreicht und Grüße aus Garbsen in die polnische Partnerstadt Wrzesnia (Wreschen) gebracht.

Voriger Artikel
Lebendiger Partnerschaft fehlt die Basis
Nächster Artikel
Streetworker oder doch Projekt X?

Impressionen von einer beeindruckenden Tour: Der SC Polonia in weiß-roten Trikots mit Begleiter Karl-Otto Eckartsberg, Radsportlern aus Wrzesnia in Gelb, nach dem Volkslauf in Posen und beim Empfang mit Karol Nowak.

Quelle: privat

Garbsen/Wrzesnia. Das waren vier Tage ganz nach dem Geschmack von Sportfans und Freunden der Partnerschaft zwischen Garbsen und dem polnischen Wreschen: Start am Himmelfahrtstag um 8 Uhr am Rathaus, Bürgermeister Christian Grahl überreichte noch ein Gastgeschenk und dann traten die neun Radsportler in die Pedalen.

660 Kilometer lagen vor ihnen. Aufgeteilt in drei Gruppen, wechselten sich Jacek Grabowski, Andrzej Nitzler, Klaus Bednorz, Artur Lorkowski, Rafal Zamaro, Jurek Schnotalla, Zbigniew Gorlewicz, Miro Laqua und SC-Präsident Edward Devucki auf der Straße ab, während die "Freischicht" in den Begleitfahrzeugen verschnaufte. So hatte jeder am Ende rund 300 Kilometer auf dem Tacho.

Am ersten Tag ging es nach Ludwigsfelde, am zweiten über Landstraßen nach Posen. Radsportler aus Posen eskortierten die Niedersachsen bis zur Unterkunft am Malta-See, Austragungsort des Kanuten-Weltcups 2012. Das Sportlerdorf ist heute eine Ferienhaussiedlung mit hervorragenden Sportmöglichkeiten. Viel genutzt haben die Polonias davon nicht. Dafür war die Etappe zu herausfordernd.

Am Sonnabend folgte die Etappe nach Wreschen. Auch von dort kamen 15 Radbegeisterte den Polonias und ihrem Trossführer, Ratsherr Karl-Otto Eckartsberg, entgegen. Gemeinsam ging es zum Rathaus und zur Begrüßung durch den stellvertretenden Bürgermeister Karol Nowak.

Beim anschließenden Essen in sehr entspannter und freundschaftlicher Atmosphäre überbrachte Eckartsberg Grahls Grüße und das  Gastgeschenk. "Wir hoffen, dass die Freundschaft zwischen beiden Städten sich weiter so intensiv und positiv gestaltet wie bisher", sagte Nowak.

Mit einem Toast auf den 2011 gestorbenen Mentor dieser Städtefreundschaft, Günter Heidkämper, machten sich die Polonias unter Führung ihres Vorsitzenden Edward Devucki mit den Räderm auf den Weg zurück nach Posen. 

Der Abschiedsabend war kurz, denn die Polonias hatten sich kurzfristig entschieden, nach den Strapazen der Tage auf dem Rad am Sonntag noch an einem Volkslauf über zehn Kilometer durch Posen mit 4000 Aktiven teilzunehmen. Drei Radsportler belegten Plätze unter den ersten 100.

Mit Müdigkeit in den Beinen begann um 17 Uhr die Stau-geprägte  Rückfahrt in Autos. Gegen Mitternacht stand der Tross wieder am Rathaus - erschöpft, aber restlos zufrieden, schreibt Eckartsberg. Ein Teil der Polonias stammt aus Garbsen. Der Verein überlegt jetzt, was er nächstes Jahr zu den Feiern zum 50-jährigen Bestehen der Partnerschaft Garbsen/Herouville-St.-Clair beitragen kann.

doc6pnf53rxe9tirtr1kn7

Fotostrecke Garbsen: Pannenfrei bis nach Wrzesnia

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Von Redakteur Markus Holz

doc6so76b5uvxt1a0jv611u
Doppelt so viel Platz für die Suchtberatung

Fotostrecke Garbsen: Doppelt so viel Platz für die Suchtberatung

Lebensart-Garbsen

Viele interessante Informationen, Adressen und Unternehmen aus Hannovers Nachbarort finden Sie im innovativen Netzwerk "Lebensart Garbsen". mehr