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Musik lässt die Stadt vibrieren

Garbsen-Mitte Musik lässt die Stadt vibrieren

Das gab’s noch nie: Rockkonzert, Blues Matinee, Jazztage - sechs Bands an einem Wochenende und alle derart hochklassig, dass jeder Auftritt tausend Zuhörer verdient hätte. Aber das gibt Garbsen nicht her.

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Lamar Chase und Band sorgen für ausgelassene Stimmung auf dem Rathausplatz

Quelle: Flicke

Garbsen. Mit seiner rauchigen Stimme, rockigen Rythmen und schnellen Beats schart Lamar Chase am Sonntag, 28. Juni, Hunderte Gäste am Rathaus um sich. Tanzend gleiten er und seine Gitarre durchs dicht gedrängte Publikum. Ein Auftakt nach Maß für die 16. Blues-Matinee-Reihe.

Was in den 15 Matineen davor passiert ist, zeigt seit Freitag eine Ausstellung im Rathaus. Ingolf Heinemann, Fotograf und Schlagzeuger, hat sie mit Detlef Kuckuck zusammengetragen. Der Bluesmann aus dem Kulturamt ist der Erfinder der Matineen, es ist auch seine Erfolgsgeschichte. Heinemann und Kuckuck haben sie in vielen Fotos und Zeitungsartikeln auf 18 Transparenten dokumentiert. Dazu legen sie eine limitierte Broschüre mit nur 500 Exemplaren auf.

Kuckuck legt großen Wert auf die Qualität der Reihe und bekommt dafür Zuspruch von Bands und Publikum. Konzerte spielen hier Gruppen, die deutlich mehr können, als die Musik anderer Bands nachspielen. Dafür greifen Sponsoren in die Tasche, sie tragen die Matinee, darunter einige seit der ersten Saison. Sonntag begann die 16., an ihrem Ende wird es 100 Blueskonzerte gegeben haben. „Es ist schön, dass es so etwas hier gibt“, sagt Zuschauerin Monika Paeplow.

Weil Kuckuck auch Rockfan ist, hat er Freitagnacht etwas Neues ausprobiert: „Garbsen rockt“. Vom ersten Gitarrenriff der Deep-Purple-Coverband Demon’s Eye bis Mitternacht ging das Publikum mit. Was nicht fehlen durfte: Die ekstatischen Tänzer mit verblüffender Kondition. Deep Purple galt als lauteste Rockgruppe der Welt. Demon’s Eye stand ihr in nichts nach.

von Treeske Hönemann und Carmen Flicke

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