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Die Bäderfrage entscheidet sich

Garbsen Die Bäderfrage entscheidet sich

Es wird ernst: Am Montagabend entscheidet sich im Rat aller Voraussicht nach die Bäderfrage für Garbsen. Zurzeit liegen vier Varianten auf dem Tisch. Doch am wahrscheinlichsten ist derzeit ein neues Zentralbad in Garbsen-Mitte.

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Im Rathaus Garbsen wird die Bäderfrage entschieden.

Quelle: Archiv

Garbsen. Die Ratspolitiker tagen ab 18.15 Uhr im Rathaus. Unter Punkt 15.1 wird die Grundsatzentscheidung erwartet. Die Mehrheit hat sich im Vorfeld für den Neubau des Zentralbades in Garbsen-Mitte ausgesprochen. Aber votieren CDU/FDP, Grüne und Unabhängige für ein Sportbad mit Kleinkindbecken (Variante 3) oder für ein reines Funktionsbad (Variante 2)? Insgesamt liegen vier Optionen auf dem Tisch. Die wichtigsten Daten haben wir in einer Grafik zusammengefasst (siehe rechts). Der Eintrittspreis bezieht sich auf den öffentlichen Betrieb.

Die Debatte dürfte bereits vor Punkt 15 entbrennen. Mehrere Fraktionen haben Zusatzanträge gestellt. Außerdem ist zu erwarten, dass Befürworter der Zweibadlösung eine dritte Demonstration am und im Rathaus organisieren.

Bisher unterstützt die SPD die Kritiker der Zentralbadlösung. Sie will den Badepark Berenbostel und das Hallenbad Auf der Horst saniert sehen (Variante 1) und hat eine klare Kostentransparenz von der Verwaltung gefordert. Die liegt seit Mittwoch vor, soweit die Kosten heute einschätzbar sind. Die Grafik beruht auf diesen Daten. Ob der SPD das reicht, ist allerdings noch nicht klar.

Nicht enthalten im aktuellen Zahlenwerk sind zwei Größen. Zum einen geht es um das ausgegebene Geld für Planung und Entwurf des sanierten Badeparks Berenbostel - die Rede ist von 1,5 Millionen Euro. Das Geld scheint verloren, wenn der Rat das Zentralbad beschließt. Zweitens entgehen der Stadt rund 1,6 Millionen Euro, wenn sie das Gelände des Badeparks Berenbostel nicht verkauft und das Freibad saniert (Variante 4). Das Geld hätte annähernd gereicht, um das Grundstück in Garbsen-Mitte zu kaufen.

Von Markus Holz

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Garbsen

Die Entscheidung ist gefallen: Der Rat hat die Stadtverwaltung Garbsen beauftragt, ein neues Zentralbad in Garbsen-Mitte zu planen. Gegen die Stimmen der SPD, des Berenbosteler Ortsbürgermeisters Werner Baesmann (CDU) und Barbara Tingelhoff (Berenbostel, parteilos) vortierte der Rat am Montagabend mit 25 zu 15 Stimmen für den Zentralbad-Plan der Stadtverwaltung.

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Von Redakteur Markus Holz

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