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Big-Band-Meeting mit Heimvorteil

Garbsen Big-Band-Meeting mit Heimvorteil

Für das fünfte Big-Band-Meeting hatte die Big Band Berenbostel ein neues Programm zusammengestellt. Die Gäste Clean, Fine & Funky von der Musikschule Hannover konterten mit einer anspruchsvollen Stilmischung. Dafür gab es Applaus - und etwas Kritik.

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Das war das Big Band Meeting mit der Big Band Berenbostel und Clean, Fine & Funky von der Musikschule Hannover.

Quelle: Benjamin Behrens

Berenbostel. Ein Auftritt in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasium ist für die Big Band Berenbostel das, was der Fußballer Heimspiel nennt. Am Sonnabend empfingen die Musiker um Gründer Bodo Schmidt die Zuhörer mit "I'm Beginning to See the Light". 100 Gäste haben sich es sich an den Tischen gemütlich gemacht, als das Stück von Duke Ellington ertönt. "Ein typischer Opener", sagt Schmidt.

"Wir haben uns für heute etliche neue Stücke ausgedacht. Die Leute die regelmäßig kommen, werden nicht hören, was sie schon kennen", verspricht Schmidt. Neu im Repertoire ist "Blue Rondo à la Turk". Dave Brubek, Altmeister der ungeraden Taktarten, hielt sich bei dem Stück an den 9/8-Takt - die Auswahl gefällt.

Auch Solo sind viele der Big-Band-Mitglieder stark, besonders Sänger Lilly Karacay und Johannes Bahnowski überzeugen. Gerd Sommer und seine Frau Regina sind Stammgäste und begeistert von der ersten Konzerthälfte - jetzt übernehmen Clean, Fine & Funky. "Ich bin gespannt auf den Auftritt, die kenne ich noch nicht", sagt Gerd Sommer.

Die Musikschüler aus Hannover steigen ein mit "A Night in Tunisia" einem orientalisch angehauchten Klassiker von Dizzy Gillespie. "Wir werden ein buntes Programm mit Funk, Klassikern und moderneren Stücken spielen", kündigt Bandleader Achim Kück an.

Gute Solisten gibt es auch bei Clean, Fine & Funky, wieder glänzen die Sänger. Friedemann Petter meistert eine Scat-Gesangseinlage. Franzi Kirchhoff, singt nicht nur gut, sie verleiht ihren Passagen mit Humor Charme. Das Duett "Walkin' My Baby Back Home" beschließt den offiziellen Teil, dann folgt eine Zugabe.

Wie kam die ungewöhnliche Auswahl an? "Gut, wobei mir die Big Band besser gefallen hat", sagt Iris Oldenburg. "Ein bisschen zu freejazzig", meint die Garbsenerin. "Professionell vorgetragen", lobt ihr Mann Jörg. Aber auch ihn hat die Big Band mehr überzeugt. Heimvorteil hilft offenbar auch hier.

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Von Benjamin Behrens

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