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Wie soll das Zentrum in Garbsen-Mitte künftig aussehen?

Der Kandidaten-Check Wie soll das Zentrum in Garbsen-Mitte künftig aussehen?

Welche Positionen beziehen die Parteien und Wählergruppen in Garbsen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Leine-Zeitung fragt: Wie stellen Sie sich ein Zentrum Garbsen-Mitte in zehn Jahren vor?

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Das Rathaus steht schon in der Neuen Mitte. Was soll sonst noch künftig dort zu finden sein?

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen. Helmut F. Busjahn, CDU: "Ganz sicher ohne Schotterplatz! Es wird einen Mix geben aus Einkaufen, Gesundheit und Wellness, Wohnungsbau sowie Treffpunkte für Studierende. Da nun feststeht, wo die Stadtbahn-Endstation entsteht, können Garbsens Bürger Anfang der 2020er-Jahre eine völlig neu angelegte Mitte mit viel Erlebnismöglichkeiten einer modernen Universitätsstadt erwarten.“

Rüdiger Kauroff, SPD: "In der Garbsener Mitte gibt es das Rathaus, das Kino, die Stadtbibliothek, die Arbeitsagentur, Ärzte, Büros, Cafés und Bistros – alles Einrichtungen, die zu einem funktionierenden Zentrum gehören. Zu einer lebendigen Stadtmitte müssen Räume für Stadtfeste, Musik- und Kulturveranstaltungen, Fachgeschäfte, die es in den Stadtteilen nicht gibt, und auch neue Wohnquartiere hinzukommen."

Jörg-Michael Speier, FDP: "Das neue Bad wird hoffentlich so attraktiv geplant, dass es als Nukleus für weitere hochwertige Ansiedlungen fungiert. Eine Steigerung des Erlebnischarakters, attraktive Bepflanzung mit Bäumen und die Ansiedlung weiterer zentraler Einrichtungen können dies beschleunigen. Nur so wird es in zehn Jahren hoffentlich ein wirkliches Stadtzentrum geben, welches den Namen verdient."

Martina Märtz, Bündnis 90/Die Grünen: "Westlich vom Rathaus werden bis 2026 mindestens 2500 neue Wohneinheiten geschaffen. Neben Wohnraum wird es auch noch attraktive Einkaufsmöglichkeiten geben, die jedoch nicht die bislang erlaubten 19 600 Quadratmeter ausfüllen, sondern deutlich weniger. Diese Planungen und die Anbindung an die Straßenbahn lassen den Stadtteil zu einer echten Mitte mit Aufenthaltsqualität werden."

Günther Petrak, Die Unabhängigen: "Es kann nur eine Lösung mit einem höheren Anteil von Wohnungsbau geben. Dazu gehört ein erweitertes Nahversorgungskonzept mit 5000 bis 9000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Ein Branchenmix von Lebensmittel, Freizeit und Gastronomie ist vorzusehen. Auf keinem Fall soll ein Verkaufstempel von über 19 000 Quadratmeter dort entstehen. Das Planetencenter darf dadurch nicht leiden."

Manfred Kammler, AfD: "Die Überlegungen zur Gestaltung des Stadtzentrums mit der Erstellung eines Zentralbades abzuschließen, ist eine planerische Katastrophe. Was Garbsen-Mitte braucht, ist ein attraktives Umfeld mit einem Mix aus qualitativ hochwertigem Einzelhandel im Rahmen einer Fußgängerzone und gestalterischen Elementen, die einen sehenswerten Stadtkern ausmachen."

Von der Redaktion

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