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Die Mehrheit will ein Zentralbad

Garbsen Die Mehrheit will ein Zentralbad

In Garbsen läuft alles auf den Neubau eines zentralen Hallenbades in Garbsen-Mitte zu. CDU, Grüne und Unabhängige haben nach einem Gespräch mit der Verwaltung am Freitag keinen Zweifel daran gelassen, dass sie dem Plan im Rat zustimmen werden. Der SPD reichen die Fakten für eine Entscheidung nicht aus.

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Quelle: Archiv/Sokoll

Garbsen. Während Berenbostels SPD in Flyern für die Zwei-Bad-Lösung (Neubau Berenbostel und Erhalt Hallenbad Planetenring) wirbt, bereiten sich Verwaltung und die Ratsmehrheit auf den wegweisenden Beschluss am 12. Oktober vor. Das Grundkonzept: Neubau eines Hallenbades mit sechs Wettkampfbahnen (acht Trainingsbahnen) und Sprungturm in der Nähe der Europaallee, Öffnungsmöglichkeiten des Bades nach außen zu einer Liegewiese. Ob Garbsens Finanzen einen Kleinkindbereich für geschätzt maximal 680 000 Euro verkraften, rechnet die Verwaltung jetzt aus.

Die Badtechnik wird nicht auf ein zusätzliches Freibad ausgelegt. „Sollte ein Trägerverein das Freibad in Berenbostel weiter betreiben, wäre das Geld ja in Garbsen-Mitte falsch investiert“, sagt CDU-Fraktionschef Heinrich Dannenbrink. Sollte die Option Freibad Berenbostel scheitern, ein Freibad aber gewünscht und finanzierbar sein, müsste die Technik am neuen Hallenbad aufgerüstet werden. Platz wäre da. Das Grundstück misst 25 000 Quadratmeter. Der Badepark Berenbostel hat rund 20 000 Quadratmeter.

Die von der SPD geforderte Bürgerbefragung mache für die CDU keinen Sinn, sagt Dannenbrink: „Wenn wir ein repräsentatives Ergebnis haben wollen, muss die Befragung parallel zur Kommunalwahl im Spätsommer 2016 laufen. Wenn wir das jetzt vor Weihnachten machen, beteiligen acht bis zehn Prozent. Und von denen sind 85 Prozent für den Erhalt beider Bäder - das ist doch absehbar.“

Priorität habe für ihn die Finanzierbarkeit. Dass der Betrieb zweier Bäder 1,1 Millionen Euro pro Jahr mehr kosten würden als der Neubau, spreche gegen den Zwei-Bäder-Plan. Der SPD reichen die Fakten nicht. Sie fordert eine Gegenüberstellung der wichtigsten Kosten für alle vier Varianten: Zwei Bäder, ein Zentralbad ohne und mit Freibad, ein Zentralbad und ein Freibad Berenbostel.

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Garbsen

Die Entscheidung ist gefallen: Der Rat hat die Stadtverwaltung Garbsen beauftragt, ein neues Zentralbad in Garbsen-Mitte zu planen. Gegen die Stimmen der SPD, des Berenbosteler Ortsbürgermeisters Werner Baesmann (CDU) und Barbara Tingelhoff (Berenbostel, parteilos) vortierte der Rat am Montagabend mit 25 zu 15 Stimmen für den Zentralbad-Plan der Stadtverwaltung.

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Von Redakteur Markus Holz

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