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Dauerhafte Lösung für den WC-Vandalismus?

Garbsen Dauerhafte Lösung für den WC-Vandalismus?

Verstopfte Toiletten, endlos abgerolltes Toilettenpapier und Handtuchpapier in den Toiletten – diesen immer wiederkehrenden Formen von Vandalismus ist in der Ratsschule Berenbostel jetzt ein Ende bereitet worden.

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Alica Ziegler (links) und Gesa Sam nutzen die neuen Sanitärsysteme.

Quelle: Natascha Jastrzemski

Berenbostel. Seit Jahren hätten sich Leitung und Pädagogen der Ratsschule Berenbostel vergeblich um Lösungen bemüht, sagt Schulleiterin der Grundschule Cordula Mahlow. Versucht haben sie es mit der Aufbewahrung des Toilettenpapiers in den Klassenräumen, mit dem Führen von Toilettenlisten und damit, das Abtrocknen der Hände in die Klassenzimmer zu verlagern – keine dieser Lösungsansätze konnte das bestehende Problem lösen.

„Den Übeltäter zu ermitteln war meistens nicht möglich, sodass die Schule in manchen Fällen für den entstandenen Schaden aufkommen musste“, sagt Mahlow. „Den Hygienestandard angemessen aufrecht zu erhalten ist an allen Schulen generell eine schwierige Aufgabe“, sagt Mahlow. Sie setzt ihre Hoffnung auf Besserung in die neuen Sanitärsysteme, die dem Prinzip der Einblatt-Abgabe folgen und Vandalismus unterbinden sollen.

„Die neuen Systeme sind die hygienischste Lösung. Papierhandtücher und Toilettenpapier müssen Blatt für Blatt aus den Spendern gezogen werden“, erläutert Mahlow. Weiterer großer Vorteil: Das Papier löst sich nach Wasserkontakt schnell auf, sodass die Rohre nicht mehr verstopft werden können. Die Ratsschule Berenbostel habe als erste Grundschule 14 Toilettenpapierspender und vier Handtuchpapierspender als dauerhafte Leihgabe bekommen, die laut Hersteller rund 40 Prozent weniger Papier verbrauchen, sagt Jutta Grätz, Pressesprecherin der Stadt Garbsen.

Vor zwei Wochen wurden die neuen Systeme in der Ratsschule angebracht – und erste Erfolge haben sich eingestellt. Die Zeiten, in denen Hausmeister Frank Müller mehrmals pro Woche Toilettenpapierrollen aus den Toiletten und Kabinen entfernen musste, gehören offenbar der Vergangenheit an. „Wir hoffen, dass wir an das Thema endgültig einen Haken setzen können“, sagt Mahlow.

Es hätten sich schon andere Schulen interessiert gezeigt, sagt Mahlow. Sie werden sich wohl die Ergebnisse sehr genau ansehen und dann entscheiden, ob sie die neuen sanitären Systeme auch einführen.

Von Natascha Jastrzemski

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