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Teile von Garbsen bekommen schnelleres Internet

Garbsen Teile von Garbsen bekommen schnelleres Internet

11.000 Haushalte mit der Vorwahlnummer (05137) in Garbsen sollen vom weiteren Breitbandnetzausbau der Telekom profitieren können. Die Telekom verlegt derzeit in den Stadtteilen Havelse, Auf der Horst und Altgarbsen Glasfaserkabel für ein schnelleres Internet. Der Ausbau in den Vorwahlbereichen (05031) und (05131) war bereits früher geschehen.

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Ortstermin Wagnerstraße: Die Telekom baut das Breitbandnetz in Garbsen aus.

Quelle: Bernd Riedel

Havelse/Auf der Horst/Altgarbsen. Rund Elf Kilometer Kabel kommen unter die Erde. Auf einer Länge von sieben Kilometern werden die alten Kupferkabel durch Glasfaserkabel ausgetauscht, auf rund vier Kilometern werden Kabel komplett neu verlegt, wie etwa in der Wagnerstraße, wo Bürgermeister Christian Grahl und Kämmerer Walter Häfele sich gestern über den Fortgang der Arbeiten informierten.

Bis Ende Oktober sollen die Tiefbauarbeiten abgeschlossen sein, sagten Thomas Bartels, Breitbandbeauftragter der Telekom, und Vertriebsbeauftragter Jan Helms. Danach werden die 33 neuen Technikgehäuse in Pink aufgebaut und die Kabel angeschlossen. Bis zu 100 MBit/s sind möglich.

Das bedeutet: Die Netzknotenpunkte rücken näher an die Wohnungen heran. „Faustregel ist: je weiter weg von der Verteilstation, desto geringer ist die Bandbreite, die zu Haus ankommt“, sagt Helms. Die Vorwahl (05137) wurde bisher von Seelze aus betrieben. Das ist bald anders.

Im Laufe des vierten Quartals, vielleicht schon ab Mitte November stehen die neuen Geschwindigkeiten zur Verfügung. Kunden könnten sich jetzt in Telekom-Shops oder online registrieren lassen, sagte Helms, müssten mit der Buchung aber warten, his die neuen Abschnitte im Netz verfügbar seien.

Die Bauarbeiter-Kolonnen, die bisher in Seelze eingesetzt wurden, wo der Ausbau früher begonnen hat und weiter fortgeschritten ist, bewegen sich nun Richtung Garbsen. In Seelze wird bereits die neue Technik angeschlossen und betriebsbereit gemacht. Die Telekom investiert bei dem Projekt rund 1,8 Millionen Euro: im Tiefbau kostet der Kilometer rund 70.000 Euro. Dazu kommen 33 neue Technikgehäuse zum Preis von je rund 30.000 Euro.

Das Netz ist historisch gewachsen. Telefonnummern sind auf die jeweiligen Vorwahlbereiche abgestimmt. Davon gibt es in Garbsen drei. Hätte es sich nicht angeboten bei der Modernisierung des Netzes, nur eine Vorwahl für Garbsen festzulegen? Das hätte bedeutet, dass jeder Haushalt, jede Firma sich auf neue Telefonnummern hätte einstellen müssen, sagte Helms. Das sei den Kunden nicht zuzumuten.

Ein Bereich in Altgarbsen bleibt vom Netzausbau vorerst ausgespart. Das sei aber ein Bereich, in dem die Nutzer mit bis 50 MBit/s arbeiten könnten, sagte Telekom-Breitbandbeauftragter Thomas Bartels. Es handelt sich ungefähr um den Bereich zwischen Kanal und Planetenring, der im Osten von der Straße Im Kleegrund, im Süden Am Kanal begrenzt wird und dessen Westgrenze quer durch die Mühlenbergstraße verläuft.

Ungefähr in der Mitte dieses Bereichs – die Telekom möchte den genauen Standort nicht verraten – in einem Radius von etwa 550 Metern steht eine ältere Betriebsstation der Telekom. Es hätten sich vor Jahren weitere Bewerber dort angesiedelt. Daher werde nun zwischen Bundesnetzagentur und der EU geklärt, wer den Netzausbau dort bewerkstelligen soll, sagte Bartels, möglicherweise in den nächsten Wochen. Der Vorschlag, nur einen Anbieter zu beauftragen, werde noch diskutiert.

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Solche Kabelbündel werden neu verlegt. Die Glasfaserkabel machen davon nur den Anteil mit der gelben Schutzhülle aus.

Quelle: Bernd Riedel
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