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Drei Gartenlauben brennen am Jupiterhof

Garbsen Drei Gartenlauben brennen am Jupiterhof

In der Nacht zu Donnerstag sind am Jupiterhof im Stadtteil Auf der Horst zwei Gartenlauben abgebrannt. Eine weitere wurde durch das Feuer beschädigt. Den Feuerwehrleuten gelang es, eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen.

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Der nächste Einsatz für Polizei und Feuerwehr: Im Stadtteil Auf der Horst haben drei Gartenlauben gebrannt.

Quelle: Holz

Auf der Horst. Gegen 1.45 Uhr hörte ein Anwohner ein Knacken und sah das Feuer beim Blick aus dem Fenster. Er rief die Feuerwehr. 20 Helfer fuhren in vier Fahrzeugen zum Jupiterhof. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen zwei nebeneinander stehende Lauben bereits in Flammen, bei einer gegenüberliegenden Laube brannte es im Vorbau.

In der Nacht zu Donnerstag sind am Jupiterhof im Stadtteil Auf der Horst zwei Gartenlauben abgebrannt. Eine weitere wurde durch das Feuer beschädigt. Den Feuerwehrleuten gelang es, eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern.

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Die Feuerwehr brachte die Flammen schnell unter Kontrolle und verhinderte eine weitere Ausdehnung des Brandes. Die letzten Brandnester in den Holzhütten wurden mit Schaum abgedeckt.

Gegen 2.30 Uhr war der Einsatz beendet. Die Experten der Polizei haben anschließend Hinweise gefunden, dass es sich um Brandstiftung handelt. Den Schaden schätzen die Ermittler auf 2000 Euro. Sie bitten um Hinweise von Zeugen unter Telefon (0511) 1095555.

Brände beunruhigen Politiker

In der Garbsener Politik rufen die neuerlichen Brände indes große Sorgen hervor. Franz Genegel (CDU), der Als Ortsbürgermeister auch für den Stadtteil Auf der Horst zuständig ist, tun die Feuerwehrleute leid, die oft nachts im Einsatz sind. Außerdem mache er sich Gedanken über das Image der Stadt. "Jetzt ist Garbsen wieder nur wegen der Brände in den Schlagzeilen, das ärgert mich", sagt Genegel. Er habe bis vor Kurzem Hoffnung gehabt, weil sich die Lage deutlich beruhigt habe. "Und nun geht das wieder los."

Und was kann die Politik nun tun? Günther Barthel (SPD), Vorsitzender des Sozialausschusses, sieht in erster Linie Bürgermeister Christian Grahl (CDU) gefordert. "Er zählt nur auf, was die Stadt bereits für Maßnahmen getroffen hat. Das ist aber alles nichts Neues", sagt Barthel. Gefragt seien auch die Sozialarbeiter des Projekt X, das jährlich von der Stadt mit 120.000 Euro gefördert wird. Sie sollen zur nächsten Sitzung des Sozialausschusses eingeladen werden, um über die Lage im Stadtteil Auf der Horst zu berichten.

Keine neuen Großgruppen

„Wir erleben zur Zeit keine neuen Großgruppen, so wie 2013“, sagt Detlef Beaury, Geschäftsführer der Gruppe Jugendhilfe und verantwortlich für das Projekt X. „Wir sehen Gruppen mit drei, vier Leuten, die sich abends wieder draußen aufhalten.“ Die neuerlichen Brände seien permanent Gesprächsthema zwischen Stadtverwaltung und Projekt X, der Informationsaustausch sei sehr eng. „Wir nehmen die Brände sehr wahr, aber wir erleben nicht die sozialen Phänomene wie 2013.“

Von Gerko Naumann

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