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Ehrenamt bereichert das Leben

Garbsen/Hannover Ehrenamt bereichert das Leben

Sie engagieren sich für Senioren, Flüchtlinge, Feuerwehr, Kirche oder Sportvereine: die Ehrenamtlichen. Diesen Einsatz würdigt die Region am Freitagabend.

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Renate Premke wird für ihr Engagement ausgezeichnet.

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen. Regionspräsident Hauke Jagau ehrt in der Veranstaltung „Engagement im Fokus“ 41 ehrenamtlich Tätige. Darunter sind auch Renate Premke und Friedrich-Wilhelm Niehaus aus Garbsen.

Premke ist ehrenamtliche Koordinatorin des Repair-Cafés und Integrationslotsin. Mit Unterstützung der Freiwilligenagentur baute die 65-jährige Meyenfelderin das Repair-Café auf und gewann mit ihrem Engagement rund 20 Freiwillige. Sie warb Sponsoren und organisierte Material. 2014 wurde die Einrichtung in der Begegnungsstätte am Hérouville-St.-Clair-Platz eröffnet. Seitdem dient das Café als Treffpunkt und fördert die Gemeinschaft im Stadtteil. Die freiwilligen Experten reparieren dort gemeinsam mit Besuchern defekte Gegenstände.

Als Integrationslotsin betreut Premke Neuankömmlinge beim Start in Garbsen, begleitet sie, bietet Unterstützung im Alltag an. Motivation für ihr Engagement geben der Meyenfelderin das Wohl ihrer Mitmenschen und das harmonische Miteinander im Team.

Friedrich-Wilhelm Niehaus ist seit der Gründung 2011 Vorsitzender des Nachbarschaftsvereins Wohnwinkel. Dieser übernahm das Projekt zum Leben im Alter, als die Region die Förderung einstellte. Der Verein setzt sich für Erhalt und Weiterführung der Beratungs- und Begegnungsstätte in Altgarbsen ein. Ehrenamtliche sorgen für ein vielfältiges Programm. Sie schätzen an Niehaus seine Bescheidenheit, Zuverlässigkeit sowie sein scheinbar nie ermüdendes Engagement. Mit seinen Ideen und Impulsen sorge er dafür, dass der rund 85 Mitglieder zählende Wohnwinkel stets gut besucht bleibt.

„Ohne ehrenamtliches Engagement sähe unsere Gesellschaft anders aus. Das Klima wäre unsozialer“, betont Regionspräsident Hauke Jagau. Er sei sich auch sicher, dass Ehrenamt sich lohne, weil man Gemeinschaft und Dankbarkeit erlebe und Sinnvolles tue. „Wer sich für andere einsetzt, übernimmt Verantwortung und verdient Anerkennung und Dank.“

Von Anke Lütjens

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