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Eine neue Schule für Stelingen

Stelingen Eine neue Schule für Stelingen

Die Grundschule Stelingen soll neu gebaut werden. Schule und Stadtverwaltung wollen trotz der drängenen Platzprobleme kein teures Provisorium schaffen, sondern ein Gebäude für die nächsten Jahrzehnte.

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Der Pavillon (links im Bild) soll abgerissen werden, wenn der Neubau der Stelinger Grundschule fertig ist. Der Altbau rechts wird saniert.

Quelle: Markus Holz

Garbsen. Die Stelinger Grundschule ist eine von zwei Ganztagsgrundschulen in Garbsen. Entsprechend hoch ist die Nachfrage. 17 Kinder kommen aus einem anderen Schulbezirk, die meisten aus Osterwald. Die Schule hat zusätzlich neun Kinder aus Flüchtlingsfamilien aufgenommen. Zusammen sind es 136 Kinder. Vor allem für Betreuungsangebote, das Ganztagsprogramm und Förderstunden fehlt Raum. Die Mensa ist schon im Feuerwehrhaus untergebracht.

Der Ortsrat Berenbostel hatte bei der Stadt kurzfristige Lösungen angemahnt, zum Beispiel einen Containeranbau. Das würde rund 150 000 Euro kosten - die Preise für Container sind wegen des Baus von Flüchtlingsquartieren derzeit extrem hoch. Damit ließe sich auch nur ein Klassenzimmer neu schaffen. „Die Kosten stehen in keinem angemessenen Verhältnis zum Nutzen“, schreibt die Stadt in ihrer Vorlage, die gestern Abend erstmals im Ortsrat Berenbostel Thema war.

Solche Provisorien wird es aller Voraussicht nach nicht geben, es sei denn, die Politik entscheidet anders. Das Stelinger Grundschulkollegium wäre mit einer längerfristigen Lösung einverstanden. Es würde die Enge weiter ertragen, wenn am Ende ein gutes Ergebnis steht. Das sähe nach derzeitigem Plan so aus: Der Altbau der Schule bleibt stehen und wird saniert. Parallel zum Schießstand des Sporthofes und zur Pferdeweide nebenan wird die Grundschule zweistöckig neu gebaut. Dafür geht ein Teil des Spielplatzes verloren, aber nur vorübergehend. Denn wenn der Neubau fertig ist, würde der Pavillon mit dem Großteil der heutigen Klassenzimmer abgerissen und zum Schulhof umgebaut. Die Mensa im Feuerwehrhaus würde in den Schulneubau integriert. Die Feuerwehr hätte ihr Gerätehaus wieder für sich. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 5 Millionen Euro.

„Wir hoffen sehr auf einen Baubeginn im nächsten Jahr“, sagt die kommissarische Schulleiterin Inga Wieland. „Und wir hoffen, bis dahin einen Schulleiter zu haben.“

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Von Redakteur Markus Holz

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