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Einsätze der Feuerwehr sollen teurer werden

Garbsen Einsätze der Feuerwehr sollen teurer werden

Die Gebühren für Einsätze der Feuerwehren sollen in Garbsen kräftig angehoben werden: pro eingesetzter Person und halber Stunde 25 statt 4 Euro, pro Gerätewagen 145 statt 37,50 Euro.

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Die Stadt Garbsen will die hohen Ausgaben für Feuerwehrfahrzeuge durch größere Gebühreneinnahmen decken.

Garbsen. Garbsen läge bei der Mehrzahl der berechneten Positionen an der Spitze im Vergleich zu den Feuerwehren der Nachbarstädte Seelze, Neustadt und Wunstorf.

Die Stadt stellt jährlich etwa 900 000 Euro für die Einsatzbereitschaft ihrer Ortsfeuerwehren zur Verfügung. Jeweils 50 000 Euro nahm sie 2014 und 2015 durch Gebühren wieder ein. Das Missverhältnis soll mit den höheren Gebühren entschärft werden oder anders gesagt: Die Stadt will mehr Geld dafür verlangen, dass sie den Feuerwehrapparat leistungsfähig hält.

Als Beispiel sei ein typischer Innenstadt-Einsatz in einem Mehrfamilienhaus genannt. Der Fall kann auf dem Kronsberg Berenbostel, in Letter, in der Wunstorfer Barne oder in Neustadts Altstadt spielen: angebranntes Essen auf dem Herd. Die Feuerwehr rückt für eine halbe Stunde mit 20 Ehrenamtlichen, zwei großen Tanklöschfahrzeugen, einem Löschgruppenfahrzeug und der Drehleiter aus. Nach den bisherigen Gebühren könnte die Stadt 400 Euro berechnen - angebranntes Essen ist grobe Fahrlässigkeit. Nach den neuen Sätzen wären es 960 Euro, fast das Zweieinhalbfache. In Seelze würden für den Einsatz 640 Euro berechnet, in Wunstorf 870 Euro. Die Zahlen basieren auf den geltenden Gebührenverzeichnissen. Am billigsten wird es in Neustadt: 290 Euro für Personen und Fahrzeuge, zuzüglich der benötigten Gerätschaften. Geräte sind in Garbsen in den Gebühren für die Fahrzeuge enthalten. Die Kommunen rechnen unterschiedlich.

Die Stadt Garbsen begründet die deutliche Gebührenanhebung unter anderem mit hohen Kosten für moderne Fahrzeuge. Der Unterschied zu Seelze und Neustadt liegt auch darin, dass die beiden Städte ihre Preise seit sieben beziehungsweise sechs Jahren nicht neu kalkuliert haben.

Von Markus Holz

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