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Elser-Schüler nehmen am sms-Projekt teil

Berrenbostel Elser-Schüler nehmen am sms-Projekt teil

16 Schüler der Georg-Elser-Hauptschule nehmen in diesem Jahr am Projekt „sms – sozial macht stark“ teil. Sie werden im nächsten Halbjahr jeweils 40 Stunden in kooperierenden Einrichtungen arbeiten.

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Kimberley (10, von links) berichtet gemeinsam mit Sabine Rehwinkel und Justin (12) den Schülern Lea Schrader und Miguel Bachholke über die Arbeit beim Deutschen Roten Kreuz.

Quelle: Carmen Flicke

Garbsen. Bei der Auftaktveranstaltung, einer Engagementbörse, informierten sich die Schüler über die 16 teilnehmenden Einrichtungen. Das sms-Projekt führt die Georg-Elser-Hauptschule gemeinsam mit der Freiwilligen-Agentur Garbsen bereits zum achten Mal durch. Schüler der siebten Klasse nehmen teil. „Bei dem Projekt können Schüler das erste Mal in die Berufswelt hereinschnuppern. Wir fangen bewusst ein Jahr früher an als andere Schulen“, sagte Schulleiter Axel Dettmer.

Bei ihrer Tätigkeit lernen die Jugendlichen zudem das Ehrenamt kennen. „Das ist wichtig“, sagte Dettmer. Sie wurden aufgrund ihres sozialen Verhaltens, ihrer Zuverlässigkeit und ihres Engagements ausgewählt. „Die Schüler sind heute in der Situation eines Bewerbungsgesprächs“, sagte Dettmer. Sowohl die Schüler als auch die Vertreter der Einrichtungen votierten schriftlich für einen Wunschkandidaten beziehungsweise eine Einrichtung.

Die Auswahl trifft der Wirtschaftskoordinator der Schule, Bülent Kis, gemeinsam mit den Lehrern. Bis Weihnachten bekommen die Schüler Bescheid, kurz darauf ist ein Schnuppertag geplant. 31 Plätze sind zu vergeben. Die Einsatzorte sind vielfältig: von der Kinderbetreuung in der Kita Farbenfroh über das Vorlesen und Basteln mit Senioren in der Tagespflege Planetenring bis hin zum Einsatz für den Vogelschutz beim Nabu. Viele der Schüler hatten vor Beginn einen festen Wunsch. „Ich würde gern beim DRK anfangen. Ich möchte Erste Hilfe lernen und würde dort viel Kontakt mit Menschen haben“, sagte Lea Schrader.

96 Prozent derjenigen, die ab der fünften Klasse auf diese Hauptschule gehen, erhalten nach Einschätzung des Schulleiters einen Ausbildungsplatz. „Daher sind solche Projekte so wichtig. Sie fördern das“, sagte Dettmer.

Von Carmen Flicke

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