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Großes Fest zur Eröffnung von Remise und Musikpavillon

Osterwald Großes Fest zur Eröffnung von Remise und Musikpavillon

Von der Idee zur Vollendung oder - wie Ortsbürgermeister Jürgen Haase sagte: Von der Idee zum Applaus. Diesen hatten sich die vielen Helfer und Spender verdient, die zum Bau der Remise und des Musikpavillons auf der Naturerlebniswiese beigetragen haben. Seit Sonnabend ist das Ensemble eröffnet.

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Großes Fest für ein großes Projekt: Osterwalder feiern die Eröffnung der Landmaschinen-Remise und des Musikpavillons - am Sonnabend bespielt vom Akkordeon-Orchester, den Unterender Musikfreunden und der Band Regelverstoß - alle aus Osterwald.

Quelle: Holz

Garbsen. Zahlreich strömten die Osterwalder zu ihrem neuen Dorfmittelpunkt, genossen Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Bier zur Musik vom Akkordeon-Orchester und dem Musikverein Musikfreunde Osterwald. Abends wurde zur Musik der Band Regelverstoss abgerockt. "Toll, was hier auf die Beine gestellt wurde", lobte eine Besucherin das ehrenamtliche Engagement. Sie sei stolz darauf, dass so viel Initiative ergriffen worden sei, sagte eine gebürtige Osterwalderin. Auch im Hinblick auf nachfolgende Generationen sei Bleibendes geschaffen worden.

Die Remise beherbergt künftig alte Landmaschinen, wie die Dreschmaschine aus den dreißiger Jahren und eine Steckrübensetzmaschine. Landwirt Udo Schrader hat zahlreiche Gerätschaften beigesteuert. Mäh- und Dreschfeste sollen gefeiert werden und Pflanzaktionen mit Kindern aus Kita und Schule organisiert werden, um ihnen Landwirtschaft damals und heute nahe zu bringen. Der Pavillon soll als Bühne für Musik und Theater dienen.

Rund sechs Jahre hat das Projekt in Anspruch genommen, 100.000 Euro hat es gekostet. Ohne Geld-, Zeit- und Sachspenden von Mitgliedern des Heimatvereins, des Fördervereins Naturerlebniswiese, Akkordeon-Orchester und Musikverein, Handwerkern, Einwohnern, Betrieben und Unternehmen wäre das nicht möglich gewesen. "Mehr als 400 Einzelspender zeigen die große Bereitschaft des Ortes, sich mit dem Projekt zu identifizieren", sagte Heimatvereinsvorsitzender Hartmut Sprotte. Stadt und Ortsrat haben das Vorhaben von Beginn an unterstützt.

Die Idee dazu ist vor mehr als sechs Jahren entstanden. Kurt Mühlenbrink, damaliger Vorsitzender des Heimatvereins, und Udo Schrader schoben das Projekt an. Als die Stadt die Fläche anbot, konnten die Planungen beginnen.

Ortsbürgermeister Jürgen Haase, der das Vorhaben mit einem fünfstelligen Geldbetrag ebenso unterstützte wie die Hannoversche Volksbank, wies vor allem auf die Verbindung von Umwelt, Natur und sozialem Miteinander hin. "Die Naturerlebniswiese Osterwald hat zum Ziel, allen den nötigen Raum für Erholung und Entspannung, für Freizeit und ein gutes soziales Miteinander zu geben. Gleichzeitig soll es ein Ort sein zur Veranschaulichung und Achtung der Natur, an dem jetzige und nachfolgende Generationen lernen können. Hier fängt der ökologische Gedanke an, hier keimt das Wachstum für den Schutz der Umwelt." Die Idee, das naturnahe Angebot mit einem kulturellen zu verknüpfen, stammt von Haase selbst.

Als vorbildlich bezeichnete Garbsens Sozialdezernentin Iris Metge die Leistung der Osterwalder. "Es zeigt, was mit bürgerschaftlichem Engagement bewegt werden kann", sagte sie.

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Fotostrecke Garbsen: Engagement schafft Bleibendes für Osterwald

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