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Das Fest weckt Kindheitserinnerungen

Berenbostel Das Fest weckt Kindheitserinnerungen

Das erste Bürger- und Schützenfest für Berenbostel seit 1990: Klein, aber fein haben die Schützen um Vereinsvorsitzenden Alfred Kubocz am Wochenende auf dem Festplatz an der Corinthstraße gefeiert. Das hat bei vielen Eltern Kindheitserinnerungen geweckt.

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Seit 1990 pausierte das Schützenfest - jetzt hat es der Schützenverein Berenbostel neu aufgelegt.

Quelle: Benjamin Behrens

Berenbostel. Lange Zeit war es im Dornröschenschlaf, jetzt haben es die Berenbosteler Schützen mit einem dreifachen Gut Schuss aufgeweckt. Erstmals seit 1990 hat der Verein wieder ein Bürger- und Schützenfest gefeiert.

"Wir wollten etwas Neues probieren und versuchen, langsam und klein ein Schützenfest auszubauen", sagt Alfred Kubocz. Seit 1983 hatten die Schützen unter dem Dach der Scheune von Vereinsmitglied Christian Meyer gefeiert. Jetzt hat der Verein eine Schießbude, eine Losbude, ein Kinderkarussell, Süßigkeitenstand und zwei Imbissstände sowie ein großes Festzelt organisiert. 

Viele Familien nutzen vor allem den Sonnabend zu einem Bummel über den Festplatz. Otto Holmar steht am Karusell, Sohn Julyen dreht fröhlich Runde um Runde. "Früher war es ja richtig groß hier. Das war meine Jugend, so mit 16 Jahren", erinnert sich der 43-Jährige. An seine Jugend wird auch Christoph Faber erinnert. Seine Frau Grit hat gerade für den gemeinsamen Sohn an der Schießbude einen "Magic Twisty Worm" ergattert. "Die gab es schon zu meiner Zeit", sagt der 47-Jährige mit Blick auf den bunt-flauschigen Wurm.

Während draußen geworfen, geschossen, gedreht und gegessen wird, proklamieren die Schützen im Zelt ihre Majestäten: Volkskönig ist Sebastian Wiechers, Kinderkönig Justin Schulze. Bei den Jugendlichen war Jasper Wiesner besonders treffsicher. Frank Kühl darf sich Kaiser nennen. Kaiserin ist Sandra Rösemeier. Florian Dettmer ist der erste König des neuen Schützenfestes. Angelika Arend konnte sich die Königinnenwürde sichern. Anschließend feierten die Schützen und ihre Gäste bis spät in die Nacht.

Am Montag werden die Stände und Zelte abgebaut, das erste Berenbosteler Schützenfest ist dann zu Ende. "Es wird zu 99 Prozent eine Fortsetzung geben", verspricht Vereinsvorstand Alfred Kubocz. Der Verein sei sehr zufrieden mit dem Startlauf. Am Montag wissen auch die Schausteller, ob es sich für sie gelohnt hat.

Mit der Schießbude ein Jahr lang auf Tournee

Florian Nasser-Westphal betreibt mit seinen Eltern die "Game Factory". Riesen-Teddybären, Spielzeugautos und sogar einen Mini-Billiardtisch können Besucher ergattern. Es braucht nur ein bisschen Glück beim Griff in die Los-Trommel. Und das Glück kann man kaufen. Ein lila farbenes Herz auf einem Los wäre der Trumpf. Das bedeutet freie Auswahl unter den Preisen. "Kann man den gewinnen?", fragt ein Junge und zeigt auf Chucky. Der Mini-Spitz-Mischling aus der Schaustellerfamilie hat es sich neben einem Stofftiger bequem gemacht. "So viele lila Herzen sind da gar nicht in der Trommel", sagt Nasser-Westphal lachend. Der 26-Jährige bedauert, "dass das Fest ein bisschen klein ist".

Für Andy Harms ist das Berenbosteler Schützenfest der letzte Termin. Seit einem Jahr fährt der 21-Jährige zusammen mit Wolfgang Holzapfel auf Volksfeste in der Region. "Ich habe Wolfgang Holzapfel kennengelernt, als ich noch ganz klein war", sagt Andy Harms. "Die haben gegenüber von meinem Elternhaus aufgebaut und hatten ihre Brechstange vergessen." Andy konnte aushelfen; seitdem haben sie Kontakt. In diesem Jahr durfte   Harms mit auf die Schießbuden-Tournee.

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Von Benjamin Behrens

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