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Europa hautnah: 41 Schüler zu Gast am GSG

Garbsen Europa hautnah: 41 Schüler zu Gast am GSG

Die Hälfte der Jugendlichen in Spanien und Griechenland ist arbeitslos. Lohnt der Blick über die Grenzen? Schüler aus Spanien, Norwegen und Ungarn suchen im Rahmen des Programms Erasmus+ nach Perspektiven in Deutschland.

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Susanne Iden erklärt den Jugendlichen die Schaltzentrale des Redaktionsnetzwerkes Deutschland RND.

Quelle: Markus Holz

Garbsen / Berenbostel / Auf der Horst / Hannover. Die Perspektive ist entmutigend: In Griechenland und Spanien sind derzeit die Hälfte der Schulabsolventen arbeitslos. In kleinem Rahmen helfen Betriebe auch in der Region Hannover über Sonderprogramme der EU und der Handwerkskammer. Entlastung bringt das nicht. Jugendliche aus Bergen (Norwegen), Bilbao (Baskenland/Spanien) und Budapest (Ungarn) machen sich derzeit ein eigenes Bild. Sie sind zu Gast am Geschwister-Scholl-Gymnasium. Die Schule beteiligt sich - wie die IGS und das Johannes-Kepler-Gymnasium - seit vielen Jahren an europäischen Bildungsprogrammen wie Comenius und jetzt Erasmus+.

Besuch am Dienstag in der Mediengruppe Madsack: Zum Netz ihrer Korrespondenten gehört Marina Kormbaki. Sie begleitet derzeit Flüchtlinge auf ihrem Weg von der Türkei nach Europa, berichtet erschreckendes aus den Lagern, von den Trecks, den Schmugglern und den Flüchtlingsbooten in der Adria. "Marina Kormbaki ist in Griechenland geboren, sie hat Migration selbst erlebt, sie ist authentisch und glaubwürdig", sagt Susanne Iden vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Der Journalismus brauche Menschen mit solchen speziellen Kenntnissen, um der Öffentlichkeit besser vermitteln zu können, was in der Welt passiert. Eine Persektive für die Jugendlichen? Immerhin ein denkbarer Weg, als Korrespondent zu arbeiten.

Die GSG-Schüler machen mit ihren Gästen eine knappe Woche lang die Runde durch Berufsbildende Schulen, zur Polizeiakademie in Nienburg, die Stadtverwaltung Garbsen, die Textilfabrik Bewernick, Solvay, die Grecon Fagus-­Werke in Alfeld und Madsack. Zeitgleich arbeiten Schüler aus Garbsen, Polen und Griechenland in Garbsens Partnerstadt Hérouville-Saint-Clair zum gleichen Thema. "Sie werden feststellen, dass Jugendliche überall in Europa Probleme haben können, eine gute Arbeit zu finden. Die Probleme haben in den einzelnen Ländern nur andere Ursachen", sagt die koordinierende Pädagogin am GSG, Anne Wiegand.

Höhepunkt soll am Mittwoch die Podiumsdiskussion mit Experten stehen. 9.45 bis 11.15 Uhr im GSG an der Ludwigstraße in Berenbostel. Gäste sind der Rekrutierungsmanager Mike Kamphuis und der Auszubildende Antonio Alonso Cardenas, beide von Siemens, Sabine Kremkow (Abiturientenberaterin der Agentur für Arbeit), Unternehmer Tim Jagla sowie Sven Rosenthal und Niklas Scharnhorst, zwei ehemalige GSG-Schüler, die derzeit ein duales Studium absolvieren.

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