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Falschparker behindern Autofahrer

Garbsen Falschparker behindern Autofahrer

Immer wieder beschweren sich Havelser bei Ratsherrn Erich Pohl über zu nah an Einmündungen von Straßen parkende Fahrzeuge. Fahrbahnmarkierungen könnten die Situation verbessern - für beide Seiten, sagt Pohl. Ein entsprechender Ratsantrag ist bereits eingereicht.

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Erich Pohl zeigt an der Kreuzung Otto-Ehrhard-Straße/Am Hasenberge, wie sehr Falschparker Autofahrern die Sicht blockieren.

Quelle: Benjamin Behrens

Havelse. "Ich habe die Anrufe der Bürger einfach mal gesammelt", sagt Erich Pohl. Es kamen einige im letzten halben Jahr zusammen. Rund 30 Havelser haben sich mit dem selben Problem an den Ratsherren gewandt: Falschparker, die den Sicherheitsabstand zu Einmündungen nicht einhalten. "Es ist ja so, dass eigentlich fünf Meter vorm Scheitelpunkt keiner stehen darf", sagt Pohl.

Für den CDU-Politiker sind Fahrbahnmarkierungen an den besonders gefährdeten Einmündungen im Stadtteil eine Lösung für das Problem. Die CDU-FDP-Gruppe im Rat der Stadt hat einen entsprechenden Ratsantrag eingereicht.

Als besonders gefährdete Einmündungen nennt der Ratsantrag die Kreuzungen Otto-Ehrhardt-Straße/Am Hasenberge, Rehkamp/Schulstraße, Marienstraße/Schulstraße und Leineweg/Im Alten Dorf. Markierungen sollen dort den letzten unproblematischen Stellplatz für Fahrzeuge markieren. "Natürlich nicht an jeder Straße, dann müssten wir alles zumalen", sagt Pohl.

An der Kreuzung Otto-Ehrhardt-Straße/Am Hasenberge wird deutlich, warum sich viele Autofahrer über Falschparker ärgern. Ein Wagen parkt deutlich unterhalb des Sicherheitsabstands. "Es geht einfach um die Sicht beim Einbiegen", sagt Erich Pohl und geht in die Hocke, um zu demonstrieren, wie schlecht die Querstraße für einen Autofahrer einsehbar ist.

"Mit Markierungslinien wäre auch den Autofahrern geholfen", sagt der CDU-Politiker. Sie hätten so mehr Sicherheit was das Abstellen ihres Fahrzeugs angeht. Denn mitunter kämen die zu nah an Einmündungen stehenden Fahrzeuge schlicht aus der Not der Fahrer zustande. "Im Alten Dorf gibt es einfach nicht genug Parkplätze."

Vor allem ältere Menschen fühlten sich durch die schlechte Sicht verunsichert, sagt der CDU-Ratsherr. Erika Böttcher bestätigt die schwierige Parksituation: "Ich wohne seit 40 Jahren in Havelse. Das Problem kann ich nur bestätigen."

Auch Jürgen Niemand hat ähnliche Erfahrungen gemacht. "Es ist auf jeden Fall ein Problem, dass man nichts sieht", sagt der 69-Jährige. Gerade in der Schulstraße parkten zudem viele Firmenfahrzeuge. Inzwischen vermeiden Niemand und seine Frau Stefania es, mit dem Auto unterwegs zu sein. "Es ist unübersichtlich, wir gehen lieber zu Fuß", sagt Stefania Niemand. Parklinien würden allen Beteiligten helfen, da sind sich beide einig. "Das ist die beste Lösung", findet Jürgen Niemand.

Vielleicht macht die Lösung sogar Schule. Der Ratsantrag sieht vor bei positiven Erfahrungen auch in anderen Ortsteilen Parklinien zu setzen.

Von Benjamin Behrens

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