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Feuerwehr bildet Nachwuchs aus

Garbsen Feuerwehr bildet Nachwuchs aus

Bei der Stadtfeuerwehr Garbsen hat eine neue Runde des Truppmann-Lehrgangs begonnen. Etwa 20 Frauen und Männer aus den Ortsfeuerwehren haben sich theoretisch und praktisch fortgebildet, um im Ernstfall für die anstehenden Einsätze gerüstet zu sein.

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Der Feuerwehrnachwuchs und die Ausbilder haben sich am Gerätehaus in Stelingen getroffen.

Quelle: Feuerwehr Garbsen

Stelingen. Die Teilnehmer des Lehrgangs stammen zum größten Teil aus den Jugendabteilungen der Garbsener Feuerwehren. "Einige Quereinsteiger sind dabei, aber die meisten kommen aus unserem eigenen Nachwuchs", sagt Garbsens Feuerwehr-Sprecher Stefan Müller. Bevor die bei den häufig gefährlichen Einsätzen der Feuerwehr mithelfen dürfen, müssen sie den sogenannten Truppmann-Lehrgang bestehen.

Dazu begrüßten Garbsens Stadtbrandmeister Ulf Kreinacker, Bürgermeister Christian Grahl und das ehrenamtliche Team von Ausbildern die Freiwilligen in diesem Jahr am Feuerwehrhaus in Stelingen. Anschließend ging es direkt zur Sache - wenn auch zunächst nur im Theorie-Teil. "Dabei ging es unter anderem um die Rechtsgrundlagen, auf die wir als Feuerwehr achten müssen", sagte Müller. Weitere Themen waren mögliche Löschmittel und die Grundlagen der Technik der Fahrzeuge und Geräte.

Im zweiten Teil der Ausbildung machten die jungen Feuerwehrleute erste praktische Erfahrungen. Gemeinsam mit den Ausbildern schauten sie sich verschiedene Fahrzeuge an, darunter auch das mit der Drehleiter. Außerdem ging es darum, wie auslaufende giftige Stoffe - etwa nach Unfällen - beseitigt werde können.

In den nächsten Wochen werden wird der Feuerwehr-Nachwuchs noch viele lehrreiche Stunden miteinander verbringen. Der Truppmann-Lehrgang endet am Sonnabend, 20. Mai. Dann beginnt um 9 Uhr eine theoretische und praktische Prüfung. Anschließend kehren die Teilnehmer in ihre jeweiligen Ortsfeuerwehren zurück. Dort durchlaufen sie eine weitere zweijährige Ausbildung, um das Gelernte anzuwenden und das Wissen weiter zu vertiefen.

Das müssen die Teilnehmer wissen

Zum Löschen wird Wasser genutzt. Klingt logisch, oder? Ist es aber nicht zwingend. Das müssen die angehenden Feuerwehrleute wissen. Denn zum theoretischen Teil der Ausbildung gehört unter anderem die Frage, welche Stoffe nicht mit Wasser gelöscht werden dürfen. Das sind unter anderem Chemikalien, die mit Wasser heftig reagieren, Benzin und Leichtmetalle. Wissen, das im Notfall Leben retten kann.

Überhaupt müssen sich die Auszubildenden eine ganze Menge merken. Zum Beispiel, dass das Sprungtuch nur im äußersten Notfall zur Menschenrettung eingesetzt werden darf. Und dass die Axt lediglich zum Öffnen von Türen gedacht ist. Auch Fachbegriffe werden abgefragt. Wussten Sie etwa, was ein "Trümmerschatten" ist? Die richtige Antwort lautet: Ein durch Einsturz bedrohter Bereich.

Von Gerko Naumann

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