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Film feiert in Garbsen Premiere

Garbsen Film feiert in Garbsen Premiere

Turbulent. Witzig. Spannend. Das ist die Actionkomödie „No Future war gestern“, die im vollen Kinosaal 1 des Cinestar eine umjubelte Premiere gefeiert hat. Dazu waren fast alle Darsteller und das Produktionsteam nach Garbsen gekommen.

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Das Ensemble von "No Future war gestern" präsentiert sich den Kameras.

Quelle: Lütjens

Garbsen-Mitte. Darunter bekannte Fernsehgesichter wie Liza Tschirner, Fabian Harloff, Rosalie Wolf, Kalle Haverland, Olivia Klemke, Nils Brunkhorst und „Ostwind“- Star Marvin Linke. Ihre Autogramme waren heiß begehrt. Mit von der Partie waren aber auch Lokalgrößen wie Musiker Christof Stein-Schneider und Rockröhre Anca Graterol. Das Drehbuch schrieb Stephan Guddat, der ansonsten in Hannover mit Krimi-Diners für Spannung sorgt. Regie führte die erst 19-jährige Neustädterin Rivka Schimmelpfeng.

Für sie bleibt der Film jedoch zunächst ein einmaliges Experiment. „Es hat super viel Spaß gemacht, war aber auch sehr kräftezehrend“, sagte sie. Sie strebt keine Karriere im Filmgeschäft an, sondern macht erstmal eine Ausbildung als Hebamme in Berlin. „Ich mache das als Hobby weiter, drehe vielleicht Kurzfilme. Aber als Beruf ist mir das zu unsicher“, zeigte sie sich realistisch.

Ähnlich denkt auch Milena Widemann aus Frielingen. Sie spielt in dem Streifen die Rolle der Schülerin Larissa Reichelt. „Ich würde liebend gerne Schauspielerin werden. Die Zeit des Drehens war sehr aufregend und hat viel Spaß gemacht“, sagte sie. Die Frielingerin macht eine Ausbildung zur Erzieherin.

„Wir freuen uns wie Bolle“ sagten die Produzenten Susi Duhme und Andreas Barthel, der auch für Kamera und Schnitt zuständig war. Rund 18 Monate harte Arbeit liegen hinter ihnen und dem Team. Schier unglaublich, was ihre Produktionsfrma Independent Entertainment mit einem Budget von knapp 25 000 Euro auf die Beine gestellt hat. Nun hoffen die beiden, das ihr Film nach dem Vorbild von „Fack yu Göthe“ bundesweit durch die Decke geht. Im Mai ist „No future war gestern“ im Apollo-Kino Hannover zu sehen.

Bei den Zuschauern in Garbsen kam er schon mal richtig gut an. „Frisch, unverbraucht und nicht so kommerziell. Man merkt, dass viel Liebe und Engagement dahinter steckt“, sagte Lutz Jelinek. Gut fand er auch, dass Gedanken eines jungen Menschen in den Film eingeflossen sind. „Endlich ein Film aus Hannover“, freute sich seine Begleiterin Caroline Kopp. Gedreht wurde er in der Stadt Hannover und der Region, auch in Garbsen und Wunstorf. Rund 130 Schauspieler und Statisten waren am Start.

Im Mittelpunkt des Films steht die quirlige, etwas verpeilte Miri Klemt (Liza Tschirner). Weil ihre Karriere als Musikerin scheitert, wird sie Musiklehrerin an einem Gymnasium. Mit ihrer tolpatschigen Art gewinnt sie schnell die Herzen der Schüler und ihrer kuriosen Kollegen. Nur mit dem korrupten Bauunternehmer Herrn Claus, dem Vater ihres Schülers Julius läuft es so gar nicht.

Erst demoliert Miri dessen Auto, dann sucht auch noch der von seinem Vater ungeliebte und vernachlässigte Julius bei ihr Zuflucht. Mit einem gestohlenen Motorrad hat er einen Unfall gebaut. Dann kommt auch noch die Polizei mit einem Erpresserbrief in die Schule. Das Chaos ist perfekt und nimmt seinen Lauf. Der mit viel Wortwitz inszenierte Film bietet immer wieder Anlass zu Heiterkeit.

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