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Film ab für Garbsener Blitzer

Garbsen Film ab für Garbsener Blitzer

24 Tage lang wurde die Region zum Schauplatz der Kinokomödie „No Future war gestern“. Am 9. April feiert der 93-minütige Film auf der Leinwand des Cinestar Garbsen Premiere.

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In Garbsen stellt das Filmteam um Rivka Schimmelpfeng (Vierte von rechts) alte Blitzer auf.

Quelle: Saskia Ahrens

Garbsen. Im vergangenen August wurden in Garbsen, Luthe, Laatzen, Sarstedt und an verschiedenen Orten in Hannover immer wieder unerwartet Kameras, Drohnen und Tonangeln aufgebaut. „Ruhe - und Action!“ hieß es immer wieder. Mit Profischauspielern und Laien erweckte die 18-jährige Regisseurin Rivka Schimmelpfeng die turbulente Geschichte rund um Musiklehrerein Miri Klemt zum Leben.

Die Geschichte

Eigentlich hatte Miri Klemt auf eine Karriere als Musikerin gehofft. Als die allerdings scheitert, fängt sie als Musiklehrerin am Johann-Bernhard-Basedow-Gymnasium an und gewinnt mit ihrer tollpatschigen Art schnell die Herzen der Schüler. Weil für ihren Unterricht nur kaputte Instrumente zur Verfügung stehen, bittet sie den Vater ihres Schülers Julius um eine Spende. Doch anstatt zu helfen, blamiert er Miri öffentlich.

Kurze Zeit später baut Julius mit einem gestohlenen Motorrad einen Unfall und flüchtet sich zu Lehrerin Klemt. Das Chaos ist perfekt. Dann taucht die Polizei mit einem Erpresserbrief in der Schule auf. Wurde Julius entführt?

Die Schauspieler

130 Schauspieler und Statisten spielen in „No Future war gestern“ mit. Bei einem Budget von 25.000 Euro waren die Filmer auch auf Hobbyschauspieler angewiesen. Acht Charaktere besetzten die Produzenten Andreas Barthel und Susi Duhme mit Laien, darunter die 18-jährige Milena Widemann aus Frielingen als Schülerin Larissa Reichelt.

Die Hauptrollen spielen bekannte TV-Gesichter: Liza Tzschirner („Sturm der Liebe“) verkörpert Lehrerin Klemt, daneben sind Fabian Harloff („Notruf Hafenkante“), Nils Brunkhorst („Hitman-Agent 47“), und das Hamburger Szene-Original Kalle Haverland („GZSZ“) zu sehen.

Die Drehorte

Für den Film wurde an 18 Orten in Hannover und der Region gedreht: Lehrerin Miri Klemt gerät in eine Radarkontrolle - Garbsener erkennen in dieser Szene die Rostocker Straße wieder, genauso wie an anderer Stelle das Regenrückhaltebecken in Berenbostel. Schüler Julius verunglückt mit seinem Motorrad für Ortskundige auf der Landstraße zwischen Luthe und Schloß Ricklingen. Für den Film wird das Gymnasium Sarstedt zum Johann-Bernhard-Basedow-Gymnasium.

In Hannover spielen Szenen an der Haltestelle Kröpcke, am Opernhaus, im Hannover Congress Centrum und in der Hannoverschen Kaffeemanufaktur in Limmer. Die Filmgeschichte spielt aber nicht explizit in der Region.

Die Premiere

„No Future war gestern“ feiert am Sonnabend, 9. April, um 11 Uhr im Cinestar Garbsen Premiere. Einige Darsteller, darunter Liza Tzschirner und Kalle Haverland, geben Autogramme. Karten sind ab dem 1. März im Kino erhältlich. Mehr Informationen gibt es auf nofuture-derfilm.de.

Die Region hat viele tolle Ecken

Für Produzent und Kameramann Andreas Barthel (40) ist „No Future war gestern“ der dritte Kinofilm. Die Region Hannover ist sein liebster Drehort.

Warum eignen sich gerade Orte wie Garbsen oder Luthe als Schauplätze für einen Kinofilm?

Die Region ist allgemein aufgeschlossen gegenüber Filmproduktionen. Vieles ist unkompliziert. Hannover und Umgebung bieten so viele schöne Szenerien und tolle Ecken. Ganz besonders freut mich, dass meine Heimatstadt Garbsen ihren Platz im Film findet.

Was für ein Film erwartet uns?

Es ist eine Komödie für die ganze Familie mit vielen schnellen Elementen. Aber es gibt keine sich überschlagenden Autos oder Explosionen. Der Film könnte überall spielen – er wurde zwar hier in der Region gedreht, Hannover wird aber an keiner Stelle explizit genannt. Im Film spielen auch Laien aus der Region mit.

Wie war die Arbeit mit ihnen?

Die Mischung aus Profis und Anfängern war sehr schön und hat die Arbeit belebt. Hobbyschauspieler bringen eine riesige Spielfreude mit. Und bei Unsicherheiten haben die Profis mit Tipps weitergeholfen.

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