Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Flughafen für Entdeckerinnen

Garbsen/Langenhagen Flughafen für Entdeckerinnen

Ein einzigartiges Projekt zwischen dem Flughafen und drei Schulen hat begonnen. 52 Schüler besuchen wöchentlich den Flughafen, um dort verschiedene Arbeitsbereiche und Tätigkeiten kennenzulernen.

Voriger Artikel
Die Bäderfrage entscheidet sich
Nächster Artikel
Grundschule feiert 100. Geburtstag

Startklar: Die Teilnehmerinnen des Projektes „Follow me“ lernen im Flughafen zukunftsweisende Berufe kennen.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Garbsen/Langenhagen. Beteiligt sind die IGS Garbsen, die Robert-Koch-Realschule (RKS) in Langenhagen und die hannoversche IGS Vahrenheide. „Wir wollen euch für die Technik begeistern und in sozialer Kompetenz stärken“, sagte Flughafenchef Raoul Hille bei der Begrüßung der Jugendlichen, Eltern und Kooperationspartnern am Donnerstag. Er sei gespannt auf die abschließende Resonanz.

„Follow me“ heißt das auf knapp zwei Jahre angelegte innovative Projekt, das Horst Sobisch, Projektleiter des Unternehmens SIM & Learn, vorstellte. Ausschließlich Mädchen haben sich mit Einverständnis der Eltern freiwillig für die Teilnahme gemeldet. Mit dabei sind neben zehn Schülerinnen der RKS auch Teilnehmerinnen der IGS Garbsen. Sie beginnen nächsten Montag ihre Berufsorientierung in Metallberufen. Bis März 2017 bekommen die jetzigen Neuntklässlerinnen intensive Einblicke in Technik und Funktionsweise von Flugzeugen sowie in Kommunikation und Teamarbeit, wie sie in der Luftfahrt zum Sicherheitsstandard gehören - und nutzen auch den Flugsimulator. „Ziel ist, dass am Ende jede Teilnehmerin einen Ausbildungsvertrag in einem zukunftsorientierten Job in der Hand hält“, erklärt Martin Dutschek vom SIM & Learn-Trainerteam.

Eigens für die Mädchengruppe soll eine Pilotin aus Stuttgart einfliegen, um den Beruf so realistisch wie möglich nahezubringen. Zudem ermöglichen Luftfahrtpsychologen, Personaltrainer und Industriemeister weitere Einblicke in die Praxis. Kooperationspartner sind neben dem Flughafen die Bundesagentur für Arbeit sowie die Region Hannover. „Seid mutig und fragt viel - so lernt ihr am meisten“, empfahl der Luftfahrtpsychologe Viktor Oubaid.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sluj0wh59v19xn2hl5c
Advent in der Sprache der Musik

Fotostrecke Garbsen: Advent in der Sprache der Musik

Lebensart-Garbsen

Viele interessante Informationen, Adressen und Unternehmen aus Hannovers Nachbarort finden Sie im innovativen Netzwerk "Lebensart Garbsen". mehr