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Frank Hauke bleibt Stadtbaurat in Garbsen

Garbsen Frank Hauke bleibt Stadtbaurat in Garbsen

Der Rat der Stadt Garbsen hat den Stadtbaurat Frank Hauke am Montagabend für weitere acht Jahre gewählt. Die Abstimmung wurde auf Antrag der SPD geheim abgehalten. Am Ende votierten 25 Ratsmitglieder für Hauke, zwölf gegen ihn und drei enthielten sich. Der Gewählte selbst zeigte sich erleichtert.

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Frank Hauke (von links) ist als Stadtbaurat für weitere acht Jahre gewählt worden. Bürgermeister Christian Grahl und der Ratsvorsitzende Hartmut Büttner gratulieren ihm.

Quelle: Gerko Naumann

Garbsen-Mitte. Wie er sich fühle? Da muss der alte und neue Garbsener Stadtbaurat Frank Hauke nicht lange überlegen: "Wunderbar." Dabei war seine Wiederwahl bei Weitem nicht so sicher wie seine Wahl vor acht Jahren - damals hatte Hauke bei nur einer Enthaltung fast einstimmig gewählt worden.

Debatte um geheime Wahl

Schon vor der Wahl selbst entbrannte im Rat eine Debatte. Darin ging es jedoch nicht etwa um die Fähigkeiten des Verwaltungsmitarbeiters. Viel mehr stritten sich die Fraktionen um den Sinn einer geheimen Abstimmung. Die hatte der Fraktionsvorsitzende Karsten Vogel im Namen der SPD beantragt. Davon war der CDU-Fraktionsvorsitzende Heinrich Dannenbrink nicht begeistert. "Müssen wir jetzt wirklich am laufenden Band geheim abstimmen?", fragte er und spielte damit offensichtlich auf die ebenfalls geheimen Abstimmungen zur Bäderfrage an.

Auch Günther Petrak von der Fraktion der Unabhängigen sprach sich gegen eine geheime Wahl aus. "Die Bürger haben ein Recht darauf, zu erfahren, wer hier wie abstimmt", sagte er. Gleichzeitig sah er aber auch ein, dass er sich dem Antrag über die geheime Wahl beugen müsse - ebenso wie zuvor Dannenbrink. Für die AfD-Fraktion ergänzte Manfred Kammler, dass er sich ebenfalls eine offene Wahl gewünscht hätte.

Die SPD-Fraktion blieb jedoch bei ihrem Antrag. Und so bat der Ratsvorsitzende Hartmut Büttner (CDU) die Politiker einzeln nacheinander in die improvisierte Wahlkabine. Die hatte Stadtmitarbeiter Marco Rühmkorf auf einem Tisch aufgebaut. Etwa eine Viertelstunde später stand das Ergebnis fest: Hauke darf weitermachen.

Bürgermeister lobt Hauke

Für Garbsens Bürgermeister Christian Grahl war das ein Grund zur Freude. "Herr Hauke hat sich diese Wahl redlich verdient", sagte er. Er sei ein fleißiger und verlässlicher Mitarbeiter. Er freue sich darauf, nun gemeinsam große und wichtige Projekte wie die Neue Mitte gemeinsam mit Hauke anzugehen, sagte der Bürgermeister. schon vor der Wahl hatte er beim Rat für eine Wiederwahl geworben. Hauke sei von drei Bewerbern, die nach der erneuten Ausschreibung für die Stelle übrig geblieben waren, der "mit großem Abstand am besten geeignete".

Nachgefragt bei: Frank Hauke (49), Stadtbaurat in Garbsen.

Glückwunsch zur Wiederwahl, Herr Hauke. Waren Sie davon überzeugt, dass es klappt?

Mir war schon bewusst, dass die Abstimmung kein deutlicheres Ergebnis bringen würde. Aber ich war immer davon überzeugt, dass ich eine Mehrheit hinter mir habe.

Glauben Sie, dass die Zusammenarbeit mit Teilen des Rates nach dem knappen Ergebnis schwieriger wird?

Ich bin seit acht Jahren Stadtbaurat und habe in dieser Zeit gut mit dem Rat zusammengearbeitet. Wir haben schon viel erreicht und wissen, dass auch in Zukunft große und wichtige Aufgaben warten.

Welche Ziele haben Sie sich für die nächsten acht Jahre gesetzt?

Die Entwicklung der Neuen Mitte Garbsens wird uns natürlich beschäftigen. Außerdem steht die Wohnbauoffensive ganz oben auf der Liste. Da will ich nur das Baugebiet Berenbostel-Ost nennen. Nicht zuletzt wird es darum gehen, die Verkehrsanbindung zu verbessern, etwa durch die Stadtbahnverlängerung.

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Fotostrecke Garbsen: Frank Hauke bleibt Stadtbaurat in Garbsen

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Von Gerko Naumann

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