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Frau stirbt bei Brand in Garbsen

Feuer in Mehrfamilienhaus Frau stirbt bei Brand in Garbsen

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Garbsen ist in der Nacht zu Mittwoch eine Frau ums Leben gekommen. In einer Wohnung an der Straße Neuer Landweg war aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen.

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Brand in Garbsen: Das Feuer war in der Nacht zu Mittwoch ausgebrochen.

Quelle: Uwe Dillenberg

Garbsen. Gegen 23.11 Uhr alarmierte eine 31-jährige Hausbewohnerin die Ortsfeuerwehr Berenbostel. Sie hatte Rauch gerochen und das Piepen des Rauchwarnmelders in der Dachgeschosswohnung bemerkt.

Beim Eintreffen der 16 Einsatzkräfte habe man zunächst weder Rauch noch Feuer wahrgenommen, sagte Ortsbrandmeister Ingo Reckziegel. Mit Atemschutzmasken ausgestattet öffnete der Trupp die Wohnungstür im Dachgeschoss und stellte eine leichte Verqualmung im Flur fest. Daraufhin durchsuchten die Einsatzkräfte alle Räume. Beim Öffnen der Wohnzimmertür wurde schließlich der Brandherd sichtbar.

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Garbsen ist ein Mensch ums Leben gekommen.

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„Die Kollegen fanden die Frau im Wohnzimmer auf dem Sofa, leblos und mit schweren Brandwunden, auch im Gesicht“, sagte Reckziegel.

Ein hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Aufgrund der starken Verletzungen gehe man davon aus, dass der Brandherd in unmittelbarer Nähe des Opfers lag, so die Feuerwehr.

Innerhalb von einer Stunde konnte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle bringen. „Gegen ein Uhr war der Einsatz beendet“, so Reckziegel.

Über das Opfer ist nur wenig bekannt. Die pflegebedürftige Frau habe zurückgezogen gelebt und sei kaum auf die Straße gegangen, sagte ein Nachbar. Sie soll Raucherin gewesen sein. Das könnte darauf hindeuten, dass eine brennende Zigarette das Unglück auslöste.

Eindeutige Beweise gibt es allerdings nicht. Der Zentrale Kriminaldienst Hannover hatte die Ermittlungen aufgenommen und die Wohnung durchsucht. Die Brandursache sei nicht mehr feststellbar, gab die Behörde am Mittwochabend bekannt. Es gebe zudem keine Hinweise auf eine Brandstiftung. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf 25 000 Euro, die Wohnung ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar.

Von Bernd Riedel und Linda Tonn

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