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Führt Südlink-Trasse doch durch Frielingen?

Garbsen Führt Südlink-Trasse doch durch Frielingen?

Ein neuer Entwurf zum Verlauf der Stromtrasse Südlink macht den Garbsener Bürgerinitiativen Sorgen. Er stammt aus Thüringen und sieht unter anderem vor, dass die die unterirdischen Kabel in Frielingen verlegt werden. "Wir müssen weiter permanent wachsam bleiben", mahnte BI-Sprecher Wilfried Aick.

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Gibt es künftig wieder Proteste in Frielingen gegen die Südlink-Trasse wie hier im November 2016?

Quelle: Gerko Naumann

Garbsen-Mitte/Frielingen. Die Bürgerinitiativen in Garbsen hatten schon vor einigen Monaten vor frühzeitiger Euphorie gewarnt. Damals hatte der Netzbetreiber Tennet verkündet, dass er die Trassen-Variante östlich der Region Hannover bevorzugen würde. Damit wäre Garbsen nicht betroffen.

Nun gibt es aber einen neuen Vorschlag aus Niedersachsens Nachbarland Thüringen. Die dortige Landesregierung hat im Rahmen des laufenden Verfahrens die gesamte Trasse von Norden nach Süden durchgeplant. Wenig überraschend führt sie kaum noch durch Thüringen und mehr durch Niedersachsen, wie Aick im Ortsrat Garbsen bekannt gab. Sie ähnelt der ehemaligen West-Variante von Tennet, im Stadtgebiet Garbsen wäre Frielingen direkt betroffen.

"Die Bundesnetzagentur ist verpflichtet, diesen Entwurf prüfen", sagte Aick. Für die BI-Mitglieder in Garbsen bedeute das: Wachsam bleiben und sich auf eventuell erneute Proteste vorbereiten.

Der Südlink soll von 2025 an Windstrom von den Küsten nach Bayern und Baden-Württemberg transportieren.

Von Gerko Naumann

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