Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Jede Malerin hat ihre eigene Lieblingstechnik

Garbsen Jede Malerin hat ihre eigene Lieblingstechnik

Die fünf Hobbykünstlerinnen sind unterschiedlichen Alters, jede hat andere Vorlieben für Techniken und Motive. Helga Ebner, Sigrid
Roche-Rathmann, Miriam Roche-Knigge, Petra Rülling und Angela Thomsen strahlen Harmonie aus. Seit vielen Jahren malen sie gemeinsam und bestreiten jetzt ihre erste eigene Ausstellung.

Voriger Artikel
CDU Stelingen dankt Hermann Springfeld
Nächster Artikel
AWO Meyenfeld feiert 40-jähriges Bestehen

Diese Malgruppe stellt zum ersten Mal aus: Sigrid Roche-Rathmann, Miriam Roche-Knigge, Petra Rülling und Angela Thomsen. Helga Ebner, die dazu gehört, fehlt auf dem Bild.

Quelle: Lütjens

Auf der Horst. Seit fast sieben Jahren trifft sich die Gruppe einmal im Monat im Frauenzentrum zum gemeinsamen Malen. Roche-Knigge stieß vor drei Jahren dazu. Sie ist mit
44 Jahren das „Küken“ und hatte die Idee zur Ausstellung. „Allein hätten wir das wohl nicht gemacht“, sagt Angela Thomsen, mit 80 Jahren die Älteste der Gruppe.
Diese ist aus Malkursen heraus entstanden.

Bei ihren Treffen klönen die Frauen bei Kaffee und Kuchen, dann vertiefen sie sich drei Stunden in die Arbeit. Dabei beraten, kritisieren und motivieren sich die Hobbykünstlerinnen mit erhöhtem Anspruch gegenseitig. „Die Treffen sind wie ein freiwilliger Zwang“, beschreibt Roche-Knigge die Zusammenkünfte. Mittlerweile ist daraus ein Freundeskreis geworden, der sich auch außerhalb des Malens trifft.
Jede malt, was sie möchte, es gibt keine Vorgaben.

Die Motivation der Frauen ist höchst unterschiedlich. Rülling findet darin Ruhe und Entspannung. „Es ist ein innerer Drang, ich vertiefe mich, vergesse alles“, sagt sie.
Für Angela Thomsen ist es eine Ausdrucksform. „Ich kann Eigenes entwickeln, es tut mir einfach gut“, sagt sie. Für Miriam Roche-Knigge ist das Malen ein Abenteuer, bei dem sie sich ausprobieren kann. Ihre Mutter Sigrid Roche-Rathmann fand über das Aktmalen und die Bauernmalerei zur abstrakten Kunst. „Ursprüngliches, was man in sich hat, wird bewahrt“, beschreibt sie ihre Motivation. Zu sich selbst kommen, den eigenen Malstil in einem Prozess zu finden: Das ist bei aller Unterschiedlichkeit die Verbindung der vier Künstlerinnen.

Die Werkschau wird am Sonnabend, 2. April, um 11 Uhr im Frauenzentrum, Planetenring 10, eröffnet. Besucher können die Bilder bis 17 Uhr bewundern. Bis August werden die Werke zu sehen sein. Besuchstermine können unter Telefon (05137) 12 22 21 vereinbart werden. Eine abwechslungsreiche Ausstellung erwartet die Besucher. Von Blumenbildern, naiver Malerei mit einem Augenzwinkern über Landschaften in Öl bis zu abstrakter Malerei und experimenteller Kunst ist eine reiche Vielfalt geboten. Der Eintritt ist frei.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6smmlufjji8y781qerm
Sicher durch die dunkle Jahreszeit

Fotostrecke Garbsen: Sicher durch die dunkle Jahreszeit

Lebensart-Garbsen

Viele interessante Informationen, Adressen und Unternehmen aus Hannovers Nachbarort finden Sie im innovativen Netzwerk "Lebensart Garbsen". mehr