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Für Wertstoffinsel Am Hechtkamp keine Lösung in Sicht

Garbsen Für Wertstoffinsel Am Hechtkamp keine Lösung in Sicht

Für die Verschmutzung rund um die Wertstoffinsel Am Hechtkamp ist keine kurzfristig umsetzbare Lösung in Sicht: Ein Ortstermin am Dienstagabend mit dem Ortsrat Berenbostel hat keinen Fortschritt erbracht. Die Standpunkte zwischen TKB und Stadtverwaltung scheinen unvereinbar.

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Ortstermin: Der Ortsrat spricht mit Anliegern über die Wertstoffinsel am Hechtkamp. Dirk Perschel (Mitte) erläutert die Ansicht der Verwaltung.

Quelle: Bernd Riedel

Berenbostel. Für Ariane Rother, die Vorsitzende des TKB, gibt es "nur eine Lösung: Die  Container müssen weg". Seit Längerem führt nicht nur der TKB, sondern auch das benachbarte Restaurant Berenbosteler Terrassen Klage über den unzumutbaren Zustand rund um die Container für Altkleider, Altglas und Altpapier: Parkplätze, Hecken und zum Ärger der TKB-Sportler auch der Sportplatz seien vermüllt. "Wir räumen hier den Dreck anderer Leute weg. Dazu haben wir keine Lust mehr", ereiferte sich Rother im Lauf des Gesprächs mit Dirk Perschel, Fachbereichsleiter Umwelt in der Stadtverwaltung, der das Problem gelassen sah: Ein Stadtteil wie Berenbostel brauche eigentlich mehr solcher Plätze, im Sinne des Umweltschutz- und Recyclinggedankens.

Der Platz liegt offen am Rand Berenbostels: Wind kommt von allen Seiten. Oft wird wilder Müll abgelagert. Das kommt nach Angaben von Rother und anderen öfter vor. Beim Ortstermin am Dienstagabend lagern Reste eines Schrankes an der Umzäunung, die selbst an manchen Stellen nicht im besten Zustand ist. Werden die Container nicht rechtzeitig geleert und bleibt Altpapier vor den Containern liegen, dann verteilt sich der Müll über das ganze Gelände. Der Wertstoffsammelplatz wird stark frequentiert: Während des Ortstermins kommen immer wieder Leute, die ihre Wertstoffe dorthin bringen. Die soziale Kontrolle ist gering. Bebauung beginnt erst irgendwo auf der anderen Straßenseite, das Restaurant liegt Hunderte Meter entfernt an der Kreuzung. Es  sollen zwischen den Containern und auf dem Sportplatz sogar Ratten gesichtet worden sein, sagt Rother. Das Ordnungsamt sei verständigt. Dann werde es auch tätig werden, antwortete Perschel.

Einen Ausweichplatz sieht Perschel derzeit nirgends: Ihm fehle die Fantasie sich auszumalen, wohin in Berenbostel eine Wertstoffinsel dieser Größe verlagert werden könnte, sagte Perschel. Ein Containerplatz müsse im Bebauungsplan berücksichtigt sein. Einer Verlagerung müsse also immer eine langwierige Änderung des jeweils geltenden Bebauungsplans vorausgehen - und die Akzeptanz für einen Wertstoffsammelplatz werde bei Anwohnern immer geringer. Er schlug vor, sobald Im Fuchsfeld ein Wohngebiet ausgewiesen werde - im nächsten Jahr vielleicht - sollte im Bebauungsplan auch eine Fläche für eine Wertstoffinsel vorgesehen werden, dann könne man über eine Verlagerung sprechen.

Abfallentsorger aha habe ihm zugesichert, dass der Platz an jedem Werktag gereinigt werde, sagte Perschel. Das sei gut, reiche aber nicht aus, antwortete Rother. Die Ausleuchtung des Platzes soll nun überprüft werden. Auf Vorschlag von Ortsbürgermeister Werner Baesmann will Perschel auch prüfen, ob ein Hinweisschild, auf dem die illegale Müllentsorgung untersagt wird, helfen kann. 

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