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Fußball und Beruf verbinden

Garbsen Fußball und Beruf verbinden

Jugendliche Fußballer werden bei der Ausbildungsplatzsuche unterstützt und gefördert - für dieses eindrucksvolle Projekt wurde der TSV Berenbostel nun mit dem bronzenen Stern des Sports ausgezeichnet. Die Arbeit des Vereins ist vorbildlich und hat bereits Interessenten für die Nachahmung gefunden.

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Der TSV Berenbostel ist für sein Konzept Ausbildungskooperation mit dem Großen Stern des Sports ausgezeichnet worden.

Quelle: Volksbank

Berenbostel. Der TSV Berenbostel ist mit dem Großen Stern des Sports in Bronze ausgezeichnet worden. Der Verein überzeugte die Jury mit seinem Projekt Ausbildungskooperation. Mit der Ehrung sind ein Preisgeld von 1500 Euro sowie die Teilnahme am Landesentscheid verbunden. Mit dem Geld möchte der TSV eine FSJ-Stelle finanzieren.

Auf Initiative der Hannoverschen Volksbank wird bereits seit zwölf Jahren das Ehrenamt in rund 900 Sportvereinen in Stadt und Region in den Mittelpunkt gestellt. Zusammen mit dem Stadt- und dem Regionssportbund Hannover werden die Sterne des Sports für soziale Konzepte im Vereinssport vergeben.

Mit dem Projekt Ausbildungskooperation bringt der TSV zwei Seiten zusammen: Junge Fußballer, die motiviert sind, aber wegen ihrer schulischen Leistung kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und Firmen sowie Handwerksbetriebe, die händeringend Auszubildende suchen. „Ziel ist, jedes jugendliche Vereinsmitglied in eine Ausbildung zu bekommen und somit auch langfristig als Mitglied zu behalten“, sagte Vorsitzender Jörg Obermann. Der TSV Berenbostel verfüge aufgrund seines Einzugsgebietes zwar über einen hohen Anteil von Migranten, doch sei das nie ein Thema gewesen. Es führte jedoch zum Grundgedanken, das Konzept anzustoßen, das unabhängig von Herkunft und anderen Faktoren gelte, betonte Obermann.

„Der Verein hat sich mit lokalen Firmen und Handwerksbetrieben zusammengesetzt und das Projekt angeboten, um Praktika und Ausbildungsplätze vermitteln zu können“, so der Vorsitzende. Auszubildende aus den Betrieben sollen Jugendlichen und ihren Eltern ihre Berufe vorstellen. Auch Hilfe bei Bewerbungen ist vorgesehen. „Auch andere Vereine haben bereits Interesse an der Ausbildungskooperation signalisiert“, sagte Obermann. Das Konzept sei nahtlos übertragbar.

von Anke Lütjens

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