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Bis 2038 ist die Brücke sicher

Schloß Ricklingen Bis 2038 ist die Brücke sicher

Die Sanierung der Leinebrücke geht zügig voran. Das Bauwerk ist Anfang Oktober wieder befahrbar. Die Arbeiten am Brückenkörper sind beendet. Das Baugerüst wurde nun entfernt.

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Das Baugerüst wird entfernt. Fußgänger und Radfahrer können nach wie vor ungehindert passieren.

Quelle: Bernd Riedel

Schloß Ricklingen. Jetzt seien noch Arbeiten an den Beton- und Mauerwerkflächen der Widerlager und am Geländer nötig, sagt Lea Schüler vom Ingenieurbüro Lindschulte und Schulze. Das bedeutet noch viel Kleinarbeit.

„Wir sind im Zeitplan und denken, dass wir bis Ende August mit der eigentlichen Brückensanierung abgeschlossen haben“, sagt Mantvydas Salas von der ausführenden Firma Hotho. Im Sandstrahlverfahren waren die Korrosionsschutzschichten abgetragen und dann erneuert worden. Kleinere Teile mit stärkerem Rostfraß wurden ersetzt. Unvorhergesehenes sei nicht eingetreten, sagt Heiner Glitsch von der Region Hannover. Der Kostenrahmen von rund 285 000 Euro (ohne Straßenarbeiten) könnte aber „eventuell leicht überschritten werden“. An manchen Stellen sei ein intensiveres Vorgehen nötig gewesen als geplant. Gravierend sei das aber nicht. Bei der Sanierung vor 25 Jahren waren bereits tragende Teile der Brückenkonstruktion ersetzt worden.

Bis Ende August sollen die Arbeiten am Beton- und Mauerwerk der Widerlager beendet sein. Einen Monat lang wird anschließend noch der Straßenbelag von Schloß Ricklingen, Einmündung Am Leineufer, bis in die Luther Gemarkung Kreuzung Schloß Ricklinger Straße erneuert. Geplante Wiedereröffnung der Brücke für den Auto- und Busverkehr: 2. Oktober.

Salas und Glitsch bezeichnen den Zustand der Brücke als „ihrem Alter entsprechend“. Soll heißen: Sie ist jetzt wieder sicher, aber ihr Ablaufdatum steht längst fest. Das ist in einem Gutachten, ausgehend vom Jahr 1988, auf plus 50 Jahre berechnet worden: Das heißt, im Jahr 2038 wird sich die Frage nach der Zukunft des Industriedenkmals Von-Woyna-Brücke wieder stellen.

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