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Grüne kritisieren Bad-Konzept

Garbsen Grüne kritisieren Bad-Konzept

Die Bäder-Diskussion geht in die nächste Runde. Nun haben sie die Grünen zu Wort gemeldet und kritisieren das neue Konzept für ein Funktionsbad in Garbsen. Derweil verabschiedeten sich die Freunde des Badeparks in Berenbostel mit einer Trauerfeier von ihrem geliebten Freibad.

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Rund 60 Badepark-Anhänger versammeln sich zur Trauerfeier. Auf dem Transparent bedanken sich die Trauernden ironisch bei Bürgermeister Grahl für das Aus „unseres schönen Badeparks“.Riedel

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen/Berenbostel. Die Ratsfraktion der Grünen ist mit dem Verwaltungsvorschlag eines reinen Funktionsbades nicht zufrieden: „Das Angebot für Kinder müssen wir überdenken“, sagt Ratsfraktionsvorsitzender Darius Pilarski.

Das Badeangebot sollte „nicht so rapide“ heruntergeschraubt werden. „Die kleine Lösung ist zu wenig“, sagt Pilarski. Die Grünen wüssten gern, welche Mehrkosten anstünden, wenn das neue Bad mehr als nur sechs Bahnen hätte. Sie hatten diese Anfragen bereits zu Beginn der Ferien gestellt. Antworten gibt es noch keine. Die Zahl der Bahnen, die zu Trainingszeiten so verkleinert werden sollen, dass daraus acht Bahnen werden, hatten der Schwimmverein Garbsen und die DLRG von Anfang an als zu wenig kritisiert.

An der Ein-Bad-Lösung halten die Grünen aber fest: „Von den Betriebskosten her gesehen kann sich Garbsen nur ein Bad leisten“, sagt Pilarski. Beim Standort allerdings sind die Grünen nicht so festgelegt: Wenn es nach ihnen ginge, müsste das neue Bad nicht zwingend in der Mitte gebaut werden. „Berenbostel wäre als Standort durchaus denkbar“, sagt Pilarski, „da sind wir offen.“

Pilarski favorisiert darüber hinaus die Möglichkeit, das neue Bad durch einen Verein betreiben zu lassen. Auf diese Variante gibt es auch noch keine Antworten. Die Vereine haben sich dazu bisher nicht offiziell geäußert. Ob der Freundeskreis zum Erhalt des Badeparks Berenbostel, der sich Mitte August gegründet hat, als Trägerverein in Frage kommt, ist bisher nicht diskutiert worden.

Der Beratungsmarathon bis zum 12. Oktober, an dem der Rat der Stadt eine Entscheidung fällen soll, nachdem diese vor den Ferien verschoben wurde, beginnt morgen, 18 Uhr, mit der Sitzung der Arbeitsgruppe Bäder. Befürworter und Gegner der Zentralbad-Lösung warten gespannt auf den Beginn der Debatte in den Gremien.

Unterdessen ist der Badepark Berenbostel endgültig geschlossen. Am letzten Tag des Freibades, versammelte der Freundeskreis zum Erhalt des Badeparks rund 60 Unterstützer, darunter Mandatsträger der SPD, zu einer Art Beerdigung, mit viel Emotionen. „Ich bin traurig, und ich verstehe nicht, dass man dieses schöne Bad einfach abreißen will“, sagte Sabine Obermann vom Freundeskreis. Heute treffen sich Mitglieder des Freundeskreises mit Bürgermeister Christian Grahl.

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Von Redakteur Bernd Riedel

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