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Wegen Brandschäden bleibt Treffpunkt vorerst geschlossen

Berenbostel Wegen Brandschäden bleibt Treffpunkt vorerst geschlossen

Die Begegnungsstätte Bürgerpark wird auf unbestimmte Dauer nicht benutzt werden können: In der Nacht zum Heiligabend breitete sich ein Brand auf den Heizungsraum aus. Nun muss nicht nur die Heiztechnik erneuert werden - auch das Mobiliar bedarf einer Spezialreinigung.

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Fachwerkhäuser im Bürgerpark: es tut sich was. Begegnungsstätte ist zur Zeit wegen des Brandes nicht nutzbar.

Quelle: Lütjens

Garbsen. Kartenspielen, Kaffeetrinken, Gymnastik, Vorträge und vieles mehr: Darauf müssen die Nutzer der Begegnungsstätte Bürgerpark in nächster Zeit verzichten. Die Räume sind durch den Brand eines Containers an der Hauswand stark in Mitleidenschaft gezogen. Mindestens für zwei Monate bleibt die Begegnungsstätte nach Auskunft der Stadtverwaltung gesperrt.

Der Treff wird regelmäßig von neun Vereinen und Organisationen für Angebote und Veranstaltungen genutzt. Mittwoch Nachmittag wollte die Rentner-Union Berenbostel eigentlich mit Kaffeetrinken und Skat in das neue Jahr starten, für Donnerstag stand Gymnastik auf dem Programm. Stattdessen schauen sich Vorsitzender Dieter Irmer und seine Frau Ingrid die Schäden an. „Böden und Tische sind mit schmierigem Ruß überzogen. Die Heizung ist kaputt, der Strom ist abgestellt“, sagte Dieter Irmer. Bereits am Vormittag war ein Sachverständiger der Versicherung in der Begegnungsstätte.

Der Containerbrand hatte in der Nacht zum Heiligen Abend auf den Heizungsraum der Begegnungsstätte übergegriffen. Die gesamte Heiztechnik muss erneuert werden. Räume und Mobiliar müssen speziell gereinigt werden. Auch die Zwischendecken müssen eventuell entfernt und erneuert werden. Der angerichtete Schaden wird auf 60.000 Euro geschätzt.

Für die Vereine sucht die Stadt nach Ausweichquartieren. Diese müssten jedoch ortsnah und möglichst kostenlos sein, weil vor allem Senioren den Treffpunkt nutzen. AWO und Heimatverein wollten gestern Abend im Vorstand über ihr weiteres Vorgehen beraten, die Rentner-Union und das DRK lassen ihr Programm vorerst ausfallen. „Zu unserem Seniorennachmittag kommen sonst immer 70 Leute. Die Absage tut uns in der Seele weh“, sagte Vesna Kirchner vom DRK-Ortsverein.

Von Anke Lütjens

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