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Garbsen erinnert Martin Schulz an Würselen

Garbsen Garbsen erinnert Martin Schulz an Würselen

Das historisch schlechte Abschneiden der SPD bei der Bundestagswahl scheint der ehemalige Kanzlerkandidat Martin Schulz gut weggesteckt zu haben. Gut gelaunt und angriffslustig präsentierte er sich am Freitagmittag an einem Infostand in Berenbostel und sprach rund eine Stunde lang mit Bürgern.

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"Wir müssen in Bildung und den Breitbandausbau investieren": Martin Schulz (von links) und Rüdiger Kauroff sprechen am Infostand mit dem Studenten Maurice Sebastian.

Quelle: Gerko Naumann

Berenbostel. Diese Gelegenheit wollte sich der 21-jährige Student Maurice Sebastian aus Horst nicht entgehen lassen. Schon vor der Ankunft Schulz' wartete er vor dem Infostand - und gehörte erkennbar zu den wenigen jüngeren der etwa 100 Besucher. Der SPD-Vorsitzende schüttelte zur Begrüßung ein paar Hände seiner Parteigenossen, schließlich war er gekommen, um den Garbsener Landtagskandidaten Rüdiger Kauroff zu unterstützen. "Garbsen erinnert mich von der Struktur an meine Heimatstadt Würselen", sagte er. Dann wandte er sich den Bürgern zu, die eine Traube um ihn herum bildeten - und damit eben auch Sebastian.

Der hat Betriebswirtschaftslehre studiert und wollte mit dem ehemaligen Kanzlerkandidaten über Bundespolitik sprechen. Er fragte, was mit dem Geld aus dem Bundeshaushalt geschehen soll, der durch sprudelnde Steuereinnahmen gut gefüllt sei. Schulz nahm den Ball routiniert auf und positionierte sich kämpferisch gegen die "Sparpolitik" von Bundeskanzlerin Angela Merkel und deren bisherigen Finanzminister Wolfgang Schäuble: "Wir müssen dringend in Bildung und den Breitbandausbau investieren", sagte er und stimmte darin mit seinem jungen Gesprächspartner überein.

Andere Besucher legten eher ein Wert auf ein Selfie mit Schulz. Der wechselte mit Anwohnerin Fatma Tan ein paar nette Worte und überreichte ihr eine rote Rose. "Ich wollte ihn mir mal persönlich anschauen, er war sehr freundlich", befand die Berenbostelerin.

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Von Gerko Naumann

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