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Garbsen ganz selbstbewusst

Auf der Horst Garbsen ganz selbstbewusst

Mehr als 700 Gäste haben am Sonntag beim Neujahrsempfang der Stadt teilgenommen. Neben der Unterbringung von Flüchtlingen wurde auch die Standortsuche von Conti in der Rede von Bürgermeister Christian Grahl angesprochen.

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Beim Neujahrsempfang wurde die Kulturinitiative Heitlinger Herbst geehrt.

Quelle: Bernd Riedel

Auf der Horst. Es war ein anerkennendes Lachen, das die mehr als 700 Gäste des Neujahrsempfangs der Stadt hören ließen, als Bürgermeister Christian Grahl gestern sagte: „Es gibt keinen besseren Standort für die Conti-Hauptverwaltung als Garbsen - höchstens gleich gute.“ Grahl hat sich mit der selbstbewussten Werbung um Continental die Sympathien vieler Garbsener erworben und zugleich die Sympathiewerte für Garbsen in der Region hochschnellen lassen. Es ist fast so, als habe Garbsen, stellvertretend für die Kommunen der Region, dem manchmal als übermächtig empfundenen Hannover die Zähne gezeigt. Wie weit das Erfolg hat, wird sich zeigen.

Grahl sagte, das vergangene Jahr habe wieder bewiesen, dass es ohne ehrenamtliches Engagement der Bürger nicht gehe. Von den Ortsbürgermeistern Günther Barthel und Jürgen Haase wurden Magdalene Nordmeyer aus Meyenfeld und die Kulturinitiative Heitlinger Herbst geehrt.

Grahl dankte der Stadtverwaltung „für die besonders anstrengende Arbeit im vergangenen Jahr“ - gemeint waren die Unterbringung der Flüchtlinge, aber auch die Anstrengungen rund um die Bäderdiskussion und die Planungen und Gespräche für die Neue Mitte.

740 Flüchtlinge hat Garbsen im vergangenen Jahr aufgenommen - einer davon ist Abdulaziz Mahfooz aus Damaskus. Der 15-Jährige ist seit einigen Monaten in Deutschland, spricht bereits sehr gut Deutsch, geht aufs Johannes-Kepler-Gymnasium und hat sich bei einem Schülerpraktikum im Rathaus die Sympathien der ganzen Verwaltung erworben.

Magdalene Nodmeyer: Unermüdlich für den Ort tätig

Eine anerkannte Ideengeberin, eine, die Projekte anschiebt und so lange am Ball bleibt, bis ein Projekt angeschoben ist, und eine, die unermüdlich für den Umwelt- und Naturschutz und ihren Ort tätig ist: Ortsbürgermeister Günther Barthel ehrte Magdalene Nordmeyer aus Meyenfeld. Nordmeyer hat den Heimatverein Meyenfeld mitbegründet und war maßgeblich an der Feier zum 750-jährigen Bestehen des Ortes beteiligt. Überall, wo sie tätig ist, regt sie Gespräche an, mischt sich ein. Wesentliche Impulse hat sie etwa bei der Gestaltung des neuen Dorfplatzes an der Leistlinger Straße gegeben.

Heitlinger Herbst: Gutshof mit kultureller Vielfalt

Das kleine Heitlingen ist weithin bekannt, nicht in erster Linie für das vorbildlich restaurierte Gut Heitlingen, sondern vor allem für die dortige Kulturreihe des Heitlinger Herbstes. National und international renommierte Künstler gastieren dort und haben seit 1990 den Ruf Heitlingens als einen Ort mit kultureller Vielfalt gefestigt. Ortsbürgermeister Jürgen Haase ehrte Uta und Günter Tegtmeyer, Helga Kiefeld und Dieter Albrecht, Marlies und Peter von Frantzius, Lilo Knake, Silke und Harry Thiele jun., Helga Tubbe, Karen Schnellenbach und Jens Imhoff sowie posthum Waltraud und Harry Thiele sen.

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