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Garbsen zeigt Sprachprofil

Garbsen Garbsen zeigt Sprachprofil

Das Sprachbildungszentrum, das als eines von 15 niedersachsenweit in Garbsen stationiert werden soll, ist im Aufbau. Die Einrichtung dient vor allem dazu, Kindern aus Migrantenfamilien beim Erlernen der deutschen Sprache zu helfen.

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Kinder aus Flüchlingsfamilien sollen künftig durch das Sprachbildungszentrum zusätzliche Lernschancen bekommen.

Quelle: Frank Wilde (Archiv)

Garbsen. Erste Kontakte zu Schulen sind bereits geknüpft. Vorübergehend sei das Zentrum, das durch eine Pädagogin repräsentiert wird, in der Regionalabteilung Hannover der Niedersächsischen Landesschulbehörde am Waterlooplatz untergebracht, sagt Bianca Schöneich, Sprecherin der Landesschulbehörde. Das Sprachbildungszentrum Hannover-Region, wie es offiziell heißt, wird von einer Lehrkraft koordiniert. Sie berät Schulen und wird dabei von drei weiteren Lehrkräften unterstützt, sogenannten Sprachbildungsmoderatoren, die mit dem größeren Teil ihrer Stunden weiter in ihren Schulen arbeiten „und so ständig in Kontakt mit der Schulpraxis bleiben“, wie Schöneich es formuliert.

Die Lehrkräfte am Sprachbildungszentrum seien umfassend zum Thema „Sprachbildung“ fortgebildet worden. Das Sprachbildungszentrum Hannover-Region ist zuständig für die Region Hannover und die Landkreise Schaumburg und Hameln-Pyrmont. Garbsen ist als Standort infrage gekommen, weil hier Anstrengungen zur Sprachbildung bei Kindern aufgrund der besonderen Sozialstruktur hohe Priorität haben. So haben im Sommer fast alle der 270 Erzieherinnen und Erzieher der 31 Garbsener Kitas, Horte und Krippen ein dreijähriges Fortbildungs- und Forschungsprojekt zur Sprachbildung beendet. Ein wichtiger Aspekt der Arbeit in den Sprachbildungszentren werde der Übergang von der Kita zur Schule sein, sagt Karola Penz vom Kultusministerium, die das Projekt begleitet. An niedersächsischen Schulen solle kein Kind an der Sprachbarriere scheitern, wünscht sich Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. Das sollen die Zentren gewährleisten.

Ein Sprachbildungszentrum soll - so die offizielle Lesart -„regionale Kompetenzen im Bereich Deutsch als Zweit- und Bildungssprache bündeln“. Es berät und unterstützt Schulen aller Formen „im Bereich der durchgängigen Sprachbildung, der interkulturellen Schulentwicklung und der Mehrsprachigkeit“ und steht sowohl einzelnen Lehrkräften als auch Schulleitungen zur Verfügung. Die 15 Zentren entwickeln miteinander Netzwerke und arbeiten eng mit Kooperationspartnern vor Ort zusammen. „Das Ziel ist eine erfolgreiche Bildungsbiografie für alle Kinder dank der sicheren Beherrschung der deutschen Sprache“, sagt Schöneich. Ein Schwerpunkt seien zugewanderte Kinder mit nichtdeutscher Herkunftssprache.

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