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Initiative wendet sich generell gegen Südlink

Garbsen Initiative wendet sich generell gegen Südlink

"Stoppt die Trasse", ruft Garbsens Bürgerinitiative gegen die Höchstspannungsleitung Südlink jetzt. Die Initiative sieht angesichts von Alternativen keinen Sinn mehr in der Stromautobahn von der Nordsee in den Süden.

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Die Bürgerinitiative "Garbsen gegen Südlink" wehrt sich jetzt generell gegen den Bau der Stromtrasse.

Quelle: privat

Garbsen. Die Initiative hatte sich  - wie viele andere in der Region - gegründet, weil die Stromtrasse an Hochspannungsmasten verlegt werden sollte. 2016 hatte der Bundestag entschieden: im Regelfall unter die Erde. Die Initiativen feierten dies als Erfolg. Die Garbsener Vertreter wollen da aber nicht stehen bleiben.

Sie wissen zwar, dass Südlink politisch beschlossen ist. Sie werden auch zusammen mit der Stadt ihre Stellungnahme bei der Bundesnetzagentur abgeben – bis zum 23. Juni ist das für jeden noch möglich. Sie hinterfragen inzwischen aber mehr den Sinn der Trasse als die Machbarkeit.

Derzeit sind zwei 1000 Meter breite Hauptkorridore in der Planung: einer östlich von Hannover durchs Burgdorfer Land, einer westlich via Neustadt, Garbsen und Seelze durchs Calenberger Land. Politischer Favorit soll die Osttrasse sein. "Wir bleiben da aber sehr wachsam", sagt Hannes Steinmetz von der Garbsener Initiative, "wer sagt denn, dass sich der Wind nicht wieder dreht." Er erwarte von den örtlichen Bundestagsabgeordneten vor der Wahl im September ein klares Bekenntnis.

Größere Aufmerksamkeit will die Initiative den Alternativen widmen. Lokale Energienetze mit dezentralen Energiespeichern, mehr Kraft-Wärme-Generatoren für Wärme und Strom, Umwandlung von überschüssigem Strom in Wasserstoff oder Methan als Energieträger – all das könne den "gigantischen Netzausbau" minimieren. "Uns ist nicht plausibel, wozu die Energiewende den Südlink braucht", sagt Steinmetz.

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