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Jazz-Konzerte etablieren sich in Garbsen

Garbsen Jazz-Konzerte etablieren sich in Garbsen

Ein lauer Sommerabend mit eingängiger Musik, ein kühles Glas Weißwein: Lounge-Atmosphäre am Sonnabend zum Auftakt der zweiten Garbsener Jazztage in der Ziegeleischeune bei Möbel Hesse. Der Sonntag war musikalisch eine Hommage an die Zwanzigerjahre.

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Alex Hartmann mit Solid Jazz und Sängerin Sheeren Adams zaubern bei den Jazztagen Garbsen Lounge-Atmosphäre in die Ziegeleischeune von Möbel Hesse.

Quelle: Lütjens

Berenbostel. Zum Bedauern der Organisatoren vom Jazz-Club Garbsen erlebten nur rund 50 Zuhörer das ausgezeichnete Konzert mit Alexander Hartmann und Solid Jazz sowie Sängerin Shereen Adam. Um so mehr waren es dafür beim Jazz-Frühschoppen am Sonntag mit dem Lulu White Salon Orchestra. "Wir haben nicht mit König Fußball und dem schönen Wetter gerechnet", sagte Bodo Schmidt vom Vorstand des Jazz-Clubs.

Er und sein Stellvertreter Rüdiger Krohne zogen nach einem Jahr Jazz-Club eine positive Bilanz. "Die bisherigen Veranstaltungen haben gezeigt, dass Bedarf da ist, die Leute sich interessieren und auch immer wieder neue Gesichter zu sehen sind", sagt Krohne. Der Klub sehe sehr zuversichtlich in das zweite Jahr. "Die gute Resonanz liegt auch daran, dass wir ganz unterschiedliche Stile anbieten - außer Free Jazz", betont Schmidt.

Von der Klasse der bisher verpflichteten Musiker konnten sich die Zuhörer auch bei den zweiten Jazztagen überzeugen. Alexander Hartmann ist ein Meister am Saxofon. Für ihn sowie seine drei Mitstreiter gab es immer wieder Zwischenapplaus. Sängerin Shereen Adam gilt zu Recht als Senkrechtstarterin der norddeutschen Jazz- und Soulszene. Ihre ausdrucksstarke Stimme kam unter anderem bei "Our Day will Come" von Amy Winehouse zur Geltung.

Das Programm von Solid Jazz mit Titeln aus dem R&B und Soul von Stevie Wonder, den Beatles, Whitney Houston, Michael Jackson und vielen mehr ging ins Ohr. Das kleine, aber hingerissene Publikum ließ die Musiker nicht ohne vier Zugaben von der Bühne.

Für Freunde älterer Jazzklänge war der Frühschoppen am Sonntag ein echter Leckerbissen. Das Lulu White Salon Orchester steht für Musik der Zwanzigerjahre, würde in New Orleans kaum auffallen und bot eine Hommage nach der anderen an alte Meister wie Louis Armstrong und den frühen Delta-Jazz vom Mississippi. Unerwartet fürs Publikum: Bodo Schmidt griff sich sein Saxofon, stellte sich ins Quartett und war plötzlich wieder da, wo er Mal angefangen hatte: Beim Dixieland.

Zur Premiere im Vorjahr hatten allein am Sonntag vier Bands gespielt. Das Acht-Stunden-Programm war als zu lang empfunden. In diesem Jahr mit dem Hauptsponsor Volksbank an der Seite wagte es der Jazz-Club, alles auf eine Karte zu setzen. Gut 200 Gäste kamen über die Mittagsstunden zum launigen Frühschoppen.   

Das nächste Jazzkonzert: Freitag, 10. Juni, ab 20 Uhr im Hotel Körber in Osterwald. Es spielen Marina and The Kats.

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Von Anke Lütjens und Markus Holz

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