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Kirchen-Kitas bleiben trotz Demo geöffnet

Garbsen Kirchen-Kitas bleiben trotz Demo geöffnet

Der Tarifstreit zwischen der Landeskirche und den Mitarbeitern der evangelischen Kindertagesstätten um eine fällige Gehaltserhöhung von 2,3 Prozent bewegt auch die Mitarbeiter der sechs Kitas in Garbsen, die von evangelischen Gemeinden getragen werden.

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Fünf von sechs Kirchen-Kitas in Garbsen haben am Donnerstagnachmittag geöffnet, auch wenn Mitarbeiter zur Tarif-Demo nach Hannover fahren.

Quelle: Symbolbild

Garbsen. Die geplante Demonstration in Hannover am Donnerstagnachmittag hat wenige bis gar keine Auswirkungen auf den Betrieb der Einrichtungen: Die Leitungen versuchen, es so verträglich wie möglich für die Eltern zu machen.

Die evangelische Kita Osterwald richtet eine Notgruppe ein. „Wir rechnen mit zehn bis 12 Kindern“, sagt Leiterin Heike Thiele. Die Eltern seien in einem Elternbrief gebeten worden, ihre Kinder, wo möglich, früher abzuholen.

In der Kita Schwarzer See, deren Träger die Willehadi-Gemeinde ist, wird der Betrieb voll aufrechterhalten. „Es gibt keine Einschränkungen“, sagt Leiterin Christine Mischke. Einige Kollegen werden an der Demonstration teilnehmen. Es gebe die Möglichkeit, einen Antrag an den Träger zu stellen.

In der Stephanus-Kita ist auch normal geöffnet. „Die Eltern werden nichts bemerken“, sagt Leiter Reinhard Hildebrandt. Nur ein Teil des Personals werde zur Demo fahren. Bei der Kita der Versöhnungsgemeinde ein ähnliches Bild: „Wir arbeiten alle in Teilzeit“, sagt Leiterin Susanne Schmidt, deshalb habe die Mehrzahl der Mitarbeiter nachmittags dienstfrei. „Für die Eltern bleibt alles beim Alten.“ Die Leiterin der Kita Murmelstein, Anke Bücher, bedauert: „Wir haben aufgrund von Ausfällen derzeit so wenig Personal, dass niemand von uns an der Demo teilnehmen kann.“ Der Betrieb laufe normal weiter.

Einzig die Kita in Schloß Ricklingen schließt ab 14 Uhr ganz. „Wir haben beim Elternbeirat und der Kirchengemeinde Verständnis gefunden“, sagt Leiter Thomas Kühne. Personal seien wegen des Gehaltsunterschiedes etwa zu kommunalen Einrichtungen schwer zu bekommen. „Wir Kirchen-Kitas befürchten, auf Dauer ins Hintertreffen zu geraten.“

Es geht im Tarifstreit um eine längst beschlossene Gehaltserhöhung um 2,3 Prozent, die die Landeskirche Hannover im Gegensatz zu anderen Landeskirchen noch nicht umgesetzt hat. Die Landeskirche verlangt eine zusätzlichen Beitrag der Arbeitnehmer zur Betriebsrente. Das lehnen die Kirchengewerkschaft und die Kita-Mitarbeiter ab.

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Von Redakteur Bernd Riedel

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