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Garbsener arrangieren sich mit ihrem Hallebad

Auf der Horst Garbsener arrangieren sich mit ihrem Hallebad

Seit der Badepark Berenbostel nach der Sommersaison geschlossen wurde, bleibt den Garbsenern nur das Hallenbad am Planetenring. Viele hatten protestiert, inzwischen haben sie sich offenbar damit arrangiert.

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In Garbsens verbliebenem Bad, dem Hallenbad am Planetenring, ziehen die Schwimmer ihre Bahnen.

Quelle: Carmen Flicke

Garbsen. „Es funktioniert mit nur einem Hallenbad“, sagt eine Schwimmerin. In das Hallenbad gehe sie drei- bis viermal in der Woche. In Berenbostel sei sie häufiger schwimmen gewesen - es war einfach näher.

An den Planetenring sind offenbar nicht viele Schwimmer gewechselt, denn die Besucherzahlen sind dort nicht gestiegen. 2014 zählte die Stadt von September bis Dezember 10 232 Schwimmer und 885 Saunabesucher, 2015 im gleichen Zeitraum 10 120 Schwimmer und 850 Saunabesucher. Für die Nutzer aus Vereinen und Schulen liegen der Stadt noch keine Zahlen vor. Einen Zuwachs wird es dort sicher geben, denn den Institutionen bleibt nichts anderes übrig, als an den Planetenring auszuweichen.

Entsprechend sind die Trainingszeiten für die Sportler knapper geworden. Für den Schwimmverein Garbsen sind die neuen Termine seit der Schließung des Badeparks nicht ideal. Statt montags, mittwochs und freitags müssen die Schwimmer nun montags, freitags und sonnabends trainieren. Insbesondere der Sonnabend kollidiere aber mit Wettkämpfen, sagt die Vorsitzende Roswitha Just. „Wir können den Tag oft nicht nutzen, dabei ist das Training so wichtig. Stattdessen trainieren die Mitglieder an den anderen Tagen länger.“ „Das ist keine gute Lösung“, betont Just. Besonders für die jungen Schwimmer werde es dann zu spät.

Für Schulen ist das Hallenbad normalerweise von 10 bis 13 Uhr reserviert, viele Garbsener hatten sich im Vorfeld über die neuen Öffnungszeiten beschwert. Doch obwohl zwischen Weihnachten und Neujahr montags, dienstags, mittwochs und freitags auch von 10 bis 13 Uhr geöffnet ist, kommen in dieser Zeit nur wenige Besucher. Die meisten Gäste ziehen nach wie vor früh morgens oder nachmittags ihre Bahnen.

Mit dem Hallenbad scheinen sie zufrieden, doch einige stört der Gedanke an einen Sommer ohne Freibad. „Ein Hallenbad reicht, aber es muss auch ein Freibad geben“, betont Manuela Lange. Besucherin Marga Ellies sagt: „Ich komme hier jeden Tag schwimmen, aber im Sommer ist ein Freibad einfach besser.“ Das Hallenbad am Planetenring werde aber gut angenommen, allein die Wassergymnastik donnerstags werde viel besucht.

Insgesamt haben 2015 rund 94 000 zahlende Besucher und Schwimmer aus Vereinen und Schulen die beiden Bäder am Planetenring (rund 43 000) und in Berenbostel (51 000) genutzt. Das sind etwa 25 000 weniger als 2014. Der Rückgang ist nicht überraschend, da das Hallenbad während der Freibadesaison 2015 für den öffentlichen Betrieb geschlossen und der Badepark nur bis Anfang September 2015 geöffnet war. Seitdem ist er aus bautechnischen und Sicherheitsgründen geschlossen.

Von Carmen Flicke

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