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Garbsens größte Baustelle aus der Luft

Auf der Horst Garbsens größte Baustelle aus der Luft

Karstadt/Hertie weg, Parkhaus weg, schwere Baufahrzeuge fressen mit Hydraulikmeißeln das alte Planetencenter, Meter um Meter. Ein riesiger Krater mitten in Garbsens Stadtteil auf der Horst.

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Mithilfe eines unbemannten Flugobjekts hat der Haster Jörg Müller diesen interessanten Blick auf das Planetencenter festgehalten.

Quelle: Jörg Müller

Garbsen. Inzwischen steht vom Nord- und Mittelteil nur noch die Hälfte von dem, was auf dem Foto von Jörg Müller noch erkennbar ist. Müller hat sich in seiner Freizeit ein Fluggerät mit acht Rotoren gebaut und es mit feinster Elektronik ausgestattet, die ihm Aufnahmen wie diese erlaubt - ganz privat oder auf Bestellung.

Der Abriss des Planetencenters macht rasante Fortschritte. Mitte Dezember, wenn vom Investor Lüder der neue Grundstein gelegt wird, soll vom Altbau nichts mehr stehen. Die Betonfertigteile für den Neubau sind schon gegossen. Wo jetzt noch abgerissen wird, sollen im Dezember Stützen für das neue Center gesetzt werden. Danach folgen Wände, das Dach und zuletzt die Bodenplatte. „Wir sind im Zeitplan“, sagt Carl Matthias Rathgen von der Unternehmensgruppe Lüder.

Läden nur noch im Container

Während im nördlichen Teil des Planetencenters die Abrissarbeiten vorangehen, haben fünf Fachgeschäfte ihre Ausweichquartiere in der Nähe der Stadtbahn-Endhaltestelle bezogen.  Die bis zuletzt im Planetencenter verbliebenen Geschäfts sind auch die ersten im Containerdorf: Der Wurstbasar, die Kosmos-Apotheke, das Fotostudio Elsenbach, das Haarstudio Antje Reich sowie die Bäckerei Langrehr gewähren den Kunden einen Teil der Grundversorgung.

Auf einer großzügigen Fläche von 137 Quadratmetern hält die Kosmos-Apotheke das komplette Sortiment bereit. „Eine Schließung wollten wir unseren Kunden und auch den Mitarbeitern nicht antun“, sagt Inhaberin Gabriele Sturm. Nur zwei mal sechs Meter groß ist dagegen der neue Arbeitsplatz von Friseurin Antje Reich – dafür aber mit Blick auf die Stadtbahn. „In unserem Container findet sogar ein Fotostudio Platz“, sagt Ulrike Schöne von Foto Video Elsenbach. „Wir wollen für unsere Stammkunden weiter präsent sein“, sagen auch Waltraud Hornschu, Verkaufsleiterin des Wurstbasars und Marco Langrehr von der gleichnamigen Bäckerei. „Wir sind sehr froh, dass es hier überhaupt noch Geschäfte gibt“, sagt Reinhard Sieber (62) aus Meyenfeld, der sich täglich bei Langrehr mit seiner Kaffeerunde trifft.

„Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan“, sagt Lüder-Projektleiter Christian Plumeier. „Die inneren Bereiche des älteren Teils des Centers sind bereits zu 90 Prozent entkernt.“ Der Abriss erfolge zurzeit vorrangig im nördlichen Bereich, an dem später die Fachmarktbetriebe entstehen. „Grundsteinlegung ist am 12. Dezember“, kündigte Bürgermeister Alexander Heuer an.

Jutta Grätz und Markus Holz

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