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Grüne wollen mehr Sauberkeit in der Stadt

Garbsen Grüne wollen mehr Sauberkeit in der Stadt

Die Grünen sorgen sich um die Sauberkeit in der Stadt. Sie fordern in einem Antrag, der ab Ende Oktober durch die Gremien gehen wird, mehr Personal, um unter Umständen täglich Papierkörbe zu leeren und herumfliegenden Müll zu beseitigen.

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Nicht schön zum Spielen: Kommunalpolitiker Günther Barthel hat dieses Foto am Kastorhof gemacht.

Quelle: privat

Garbsen. Straßen, Wege, Plätze im Stadtgebiet seien häufig „vermüllt“ und überquellende Papierkörbe „keine Seltenheit“, heißt es in dem Antrag. Als Beispiel dient den Grünen der Stadtteil Auf der Horst. Dort haben sie besonders am Hérouville-St.-Clair-Platz, an der Breiten Riede, Marshof, Sperberhorst und andere Straßen und Plätze kritische Punkte ausgemacht.

„In der Projektgruppe Sicherheit im Rathaus wird auch das Thema Sauberkeit immer wieder diskutiert, denn beides hängt zusammen“, sagt Stadtsprecher Ben Irvin. „Wem Probleme mit Müll auffallen, der kann uns das melden, und dann werden wir aktiv“, sagt Irvin. Das funktioniere auch, aber leider nicht rund um die Uhr: „Absolute Sauberkeit gibt es nicht.“ Die Stadtverwaltung will das Problem mit einem neuen Mitarbeiter angehen. Der wird zum 1. November eingestellt und ist mit einem schmalen E-Fahrzeug vornehmlich im Stadtpark und Auf der Horst unterwegs, um Papierkörbe zu leeren und Müll einzusammeln.

„Natürlich gibt es Tage, da sind die Papierkörbe gerade geleert“, sagt die amtierende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Martina Märtz. Das Problem sei, dass nicht oft genug gereinigt werde, dass die Reinigungszeiten zu unflexibel seien und dass es an Papierkörben mangele – im gesamten Stadtgebiet. So gebe es am Regenrückhaltebecken an der Europa-Allee keinen, was besonders für Hundehalter, die die Hinterlassenschaft ihrer Hunde entsorgen wollen, ein Problem sei.

Auch Günter Barthel (SPD) ist bei einem Besuch im Stadtteil Auf der Horst im Kastorhof auf „einen völlig vermüllten Spielplatz“ gestoßen. Dort könnten Kinder nicht hingeschickt werden, um zu spielen, sagt er.

Die Grünen fordern in ihrem Antrag, die Zahl der zuständigen Mitarbeiter zu überprüfen und gegebenenfalls zu erhöhen. Die Verwaltung soll in einem Modellversuch für die Horst einen Reinigungsdienst einrichten, der möglichst täglich aktiv sei. Es sei zu prüfen, ob dafür Maßnahmen des Jobcenters infrage kommen oder andere soziale Einrichtungen eingebunden werden können.

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