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Georg-Elser-Schule feiert ihren neuen Garten

Garbsen Georg-Elser-Schule feiert ihren neuen Garten

Eine Nestscheukel, Blumenbeete, eine Veranda und ein Pavillon: Der Garten und der Pausenhof der Georg-Elser-Hauptschule in Berenbostel sind in den vergangenen Monaten neu gestaltet worden. Schulleiter Axel Dettmer bedankte sich bei einem Fest am Donnerstag bei Geldgebern und fleißigen Schülern.

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Schulleiter Axel Dettmer und Bürgermeister Christian Grahl geben sich auf der Nestschaukel gegenseitig Halt.

Quelle: Gerko Naumann

Berenbostel. Keine Frage, aus Sicht der Schüler ist die Nestschaukel der Höhepunkt des neuen Schulhofs. Nach jedem Pausengong dauert es nur wenige Sekunden - dann hat sich um das flotte Spielgerät eine Traube von Jungen und Mädchen gebildet. "Nur fliegen ist schöner", lautete dann auch das Urteil von Schulleiter Axel Dettmer, der das neue Spielgerät Hand in Hand mit Garbsens Bürgermeister Christian Grahl ausprobierte.

Die Schaukel gehört zum umgestalteten Außengelände der Georg-Elser-Hauptschule, die nach den Sommerferien in die neue Oberschule in Berenbostel übergeht. Sie hat 4500 Euro gekostet. Das Geld hat nicht etwa die Stadt gezahlt, sondern Mitarbeiter von VW, die regelmäßig einen Teil ihres Gehalts für soziale Zwecke zurückgelegt haben. Den Kontakt zu dem Unternehmen hat Lehrer Bernd Boeck hergestellt. "Ich finde es toll, dass die Menschen das Geld für uns locker gemacht haben", sagte Dettmer und das sahen die Schüler wohl genau so, denn sie brachen in Jubel aus.

Ein Pavillon zum Chillen

Applaus hat sich auch die Jugendwerkstatt Garbsen verdient. Deren junge Mitarbeiter haben unter Aufsicht von Fachanleiter Till Müller einen Pavillon für den Schulhof gebaut. Den hatten sich vor allem ältere Schüler als Rückzugsort gewünscht. "Das Fundament zu legen war sehr anstrengend. Danach hatte es was von Lego-Steinen für Große", sagte Müller.

Viel Eigenleistung der Jungen und Mädchen war beim Aufbau des Schulgartens gefragt. Als Expertin stand ihnen Lehrerin Christine Gerber mit Rat und Tat zur Seite. Einige der Blumenzwiebeln, die die Schüler eingepflanzt haben, hat sie sogar aus dem Garten ihrer Eltern Eltern mitgebracht. Für einige Beete musste sogar neue Erde herangeschafft werden, weil die vorhandene nicht genügend Nährstoffe geboten hätte. "Dort pflanzen wir Himbeeren, Johannisbeeren und Erdbeeren, von denen die Schüler in den Pausen naschen dürfen", sagte Gerber. Außerdem bekommt jede fünfte Klasse ein eigenes Hochbeet, das sie selbst gestalten darf. Narrzissen und Tulpen runden das Gesamtbild und bieten "im Frühling etwas fürs Auge", sagt die Lehrerin.

Die kann ihren Unterricht demnächst bei gutem Wetter ins Freie verlegen. Denn in einem Bereich des Gartens haben Schüler im Schweiße ihres Angesichts eine Veranda angelegt. "Es ist nicht alles ganz eben geworden, aber das macht gar nichts", sagte Schulleiter Dettmer. Und so ließen Schüler und Lehrer die Feier für ihr neues Außengelände auch gemütlich im Garten ausklingen. Auch Bürgermeister Christian Grahl gönnte sich ein Würstchen und fand lobende Worte: "Ihr habt einen wirklich tollen Job gemacht."

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Von Gerko Naumann

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