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500 Zuschauer bei Hubertusjagd

Garbsen 500 Zuschauer bei Hubertusjagd

Wald, Wiesen, Wasserläufe - seit 1867 findet in Heitlingen eine Hubertusjagd statt. Die Jagd ehrt nicht nur den Heiligen und Schutzpatron Hubertus von Lüttich. Sie zieht auch jedes Jahr Hunderte Zuschauer und etliche Teilnehmer an. Und jedes Mal gehen die Jäger leer aus.

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Das Jagdereignis in Heitlingen seit 1867: Die Hubertusjagd mit den Foxhounds der Niedersachsenmeute.

Quelle: Benjamin Behrens

Heitlingen. Mit großen Schritten läuft Eugen Klein auf Ursel Bülthuis zu. Für einen Moment verschwindet die 76-Jährige in den Armen des 2,03 Meter-Hühnen. Die beiden Vereinskameraden der Reitgemeinschaft Isernhagen freuen sich sichtlich, sich zu sehen. Es herrscht Hochbetrieb am Sonnabend auf dem Eichenhof. Nicht nur aus Isernhagen sind Reiter da, die Jagd zieht weit über die Region Pferdesportler an.

Für Ursel Bülthuis war der Besuch in Heitlingen keine Frage. "Ich reite seit meinem vierten Lebensjahr", sagt sie. Bis vor zehn Jahren war sie noch mit im sogenannten "Springenden Feld". "Das ist Spannung, das ist Adrenalin pur wenn es so losgeht", sagt sie. Selbst nach all den Jahren habe sie noch Herzklopfen. Heute führt sie die Genussreiter an, die die circa 30 Hindernisse entlang der rund 13 Kilometer umgehen.

Ein bisschen Herzklopfen hat Anna auch. Die Achtjährige reitet ihre erste Hubertusjagd. "Aber Angst habe ich keine", sagt sie. Shetlandpony Trixie wird sie sicher durch Felder, Bachläufe und den blühenden Senf in der Feldmark tragen. Die Foxhounds der Niedersachsenmeute führen die Jagd an, eine gelegten Duftspur in der Nase. Sie immitiert die Fährte des Fuchses. Dahinter folgen die 50 Reiter. Eine tatsächliche Jagdbeute gibt es nicht, der Geländeritt steht im Vordergrund.

Das gute Wetter lockt etwa 500 Zuschauer an, verteilt auf Anhänger geht es auf die Strecke. "Toll, wie die Jagd hier angenommen wird", freut sich Volker Tegtmeyer, Vorsitzender der Fahrgemeinschaft Eichenhof, die das Ereignis ausrichtet.

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Von Benjamin Behrens

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