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Große Pläne bei Hightech-Firma Laserworking

Osterwald Große Pläne bei Hightech-Firma Laserworking

Den Weg aus der Krise hat Laserworking endgültig bewältigt. Nun will die Firma expandieren: Die Geschäftsführung will neue Flächen kaufen und darauf eine weitere Montagehalle errichten. Außerdem soll in neue Techniken investiert werden.

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Mit Präzision zurechtgeschnitten: Eberhard Wicke (von links), Klaus Peter, Hendrik Hoppenstedt, Julia Borchers und Melanie Weber lassen sich von Personalchef Marco Hansmann (ohne Weste) die Laser
technik erklären.

Quelle: Linda Tonn

Garbsen. Seit der Übernahme im vergangenen April steht bei Laserworking Garbsen alles im Zeichen von Expansion und neuen Ideen. Die Auftragsbücher seien gut gefüllt, „teilweise so voll, dass wir Aufträge ablehnen müssen“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Dieter Lorenz beim Besuch von CDU-Politikern, des Bundestagsabgeordneten Hendrik Hoppenstedt, der Landtagsabgeordneten Editha Lorberg, Garbsens Bürgermeister Christian Grahl und weiteren Kommunalpolitikern.

An sechs Tagen in der Woche arbeiten die derzeit 195 Mitarbeiter im Drei-Schicht-Betrieb. 32 Festangestellte und sechs Zeitarbeitskräfte sind seit der Übernahme dazugekommen; die Zahl der Auszubildenden wurde auf 20 erhöht.

Nun will Laserworking die 10.000 Quadratmeter große Produktionsfläche, auf der Metallbauteile gefertigt werden, erweitern. Die Fläche des Aha-Wertstoffhofs am Heinrich-Nordhoff-Ring eigne sich als attraktive Ergänzung des Firmengeländes, sagte Lorenz. „Wir wollen dort eine neue Montagehalle bauen.“ Perspektivisch schaffe das neue Arbeitsplätze. Sollte die Stadt dem Entsorger Aha eine Alternativfläche anbieten, werde sich das Unternehmen sicher nicht sträuben, sagt der Regionsabgeordnete Eberhard Wicke.

Außer der Expansion will sich Laserworking auch verstärkt der Entwicklung neuer Produkte widmen. „Wir dürfen uns nicht überholen lassen, wir wollen selbst die Technik auf den Weg bringen“, so Lorenz. Konkret fasst er die Investition in den 3-D-Druck ins Auge. Eine solche Fertigung von Metallteilen würde das Unternehmen wettbewerbsfähig halten. Auch der Verkauf der Produkte über Internetshops und Apps müsse ausgebaut werden.

„Wir haben viele Ideen“, sagte auch Geschäftsführer Richard Harrop. „Vieles sind noch Gedankenspiele, mit denen sich aber sicherlich Umsatz machen lässt.“

Stichwort: Rettung aus der Insolvenz

Nach Liquiditätsengpässen stellte Achim Dittrich, Firmengründer der 1990 entstandenen B+D Laserworking, Anfang 2015 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Im April konnte der regionale Metallverarbeitungsbetrieb von einem Konsortium aus acht regionalen Unternehmern und 1,7 Millionen Euro Privatkapital gerettet werden. Sprecher der Gesellschafter ist Dieter Lorenz, Seniorchef des Gebäudedienstleisters Habekost + Fichtner. Alle 172 Arbeitsplätze blieben erhalten. Neuer Geschäftsführer wurde Richard Harrop, als Personalchef kam Marco Hansmann.

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